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1. FC Magdeburg ostdeutscher Hallenmeister - 6:5 gegen Dresden

1. FC Magdeburg ostdeutscher Hallenmeister - 6:5 gegen Dresden

An den Erfolg verschwendete Steffen Baumgart bereits kurz nach dem Schlusspfiff keinen Gedanken mehr. „Das war eine gute Veranstaltung mit gutem Fußball - aber jetzt freuen wir uns nur noch auf den verdienten Urlaub“, bilanzierte der Trainer des 1. FC Magdeburg nach dem Sieg beim 11. Super Regio Cup in Riesa.

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Quelle: LVZ Archiv

Riesa. In einem hitzigen Finale hatte der Viertligist für eine Überraschung gesorgt und sich zum zweiten Mal nach 2007 den Titel bei der offiziellen Hallenmeisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) gesichert. Vor rund 2500 Zuschauern in der erdgas arena siegte das Team aus Sachsen-Anhalt gegen den Titelverteidiger SG Dynamo Dresden verdient mit 6:5 (3:3).

Mit drei Treffern war Lars Fuchs (5./17./24.) der Matchwinner für Magdeburg. Dresdens Halil Savran erhielt kurz vor dem Schlusspfiff wegen Meckerns eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. „Auch ich freue mich jetzt erstmal auf den Urlaub“, pflichtete der unterlegene Matthias Mauksch seinem Trainer-Kollegen Baumgart bei. In Thomas Hübener stellten seine Dresdner den besten Spieler des Turniers. Angelo Hauk vom Halleschen FC wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig.

Gegen den Club aus Sachsen-Anhalt holte sich der Drittliga-Zwölfte FC Carl Zeiss Jena Rang drei. Das Team von Trainer René van Eck besiegte den Viertligisten mit 6:5 (4:3). „Wegen der Verletzungsgefahr bin ich kein Fan des Hallen-Fußballs. Wir hätten dennoch gerne gewonnen“, sagte van Eck. In der Bundesliga-Rückrunde will der Niederländer mit den Thüringern angreifen. „Wenn alle meine Spieler fit sind, können wir zulegen“, meinte er. Vor dem offiziellen Trainingsstart am 3. Januar spannt der 43-Jährige aber erstmal mit seiner Frau und den drei Kindern in seiner Heimatstadt Rotterdam aus.    Vier Tage vor Heiligabend nutzte NOFV-Präsident Hans-Georg Moldenhauer den Super Regio Cup für einen Ausflug in die Vergangenheit. „Ich habe hier 1960 gegen Österreich als 17-Jähriger mein erstes Junioren-Länderspiel für die damalige DDR gemacht“, erzählte der frühere Torwart des 1. FC Magdeburg. Das von Finanzproblemen geplagte Hallenturnier hat laut Moldenhauer jedoch vor allem einen hohen lokalen Stellenwert. „Es ist wichtig als Plattform für die gesamte Region“, betonte er.    Bereits nach der Vorrunde mussten die beiden Drittligisten FC Erzgebirge Aue und FC Rot-Weiß Erfurt die Heimreise antreten. „Wir wollten das Turnier natürlich positiv gestalten, aber in erster Linie bin ich froh über das Abschneiden in der Liga“, meinte Aues Trainer Rico Schmitt, der als Vierter in die Winterpause geht.

Martin Moravec, dpa

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