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Sport Regional 10.000 Zuschauer: neuseen classics-Premiere in Leipzig gelungen
Sportbuzzer Sport Regional 10.000 Zuschauer: neuseen classics-Premiere in Leipzig gelungen
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20:09 11.05.2014
Die Fahrer des 125-km-Jedermann jagen übers Gelände der Alten Messe. Quelle: Christian Nitsche

"Unsere Erwartungen haben sich erfüllt. Ich gehe von insgesamt 10.000 Zuschauern aus. Dafür, dass wir das erste Mal hier waren, bin ich zufrieden", sagte Veranstaltungschef Ronny Winkler (Agentur maximalPuls GmbH) .

Der 37-Jährige war froh darüber, dass der Regen ausblieb. Die Fahrer indes hatten andere Sorgen. "Der Wind war viehisch. Ich hatte Angst, dass es mich in den Graben wedelt", sagte der Torgauer Udo Jeschke. Der 71-Jährige bewältigte das Jedermannrennen über 65 km mit einem Schnitt von 32,5 km/h. Nicht so schnell fuhr Lydija Wegerdt (66). Die Zwenkauerin schaffte auf der gleichen Distanz mit Tempo 28. "Der Gegenwind war schlimm. Aber ich bin in einer Gruppe gefahren, das hat Spaß gemacht. Herrlich, wie die Leute uns unterwegs mit ihren Trommeln angefeuert haben."

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Darüber freute sich auch Holger Bock (43, Team Isaac Torgau), der 56. über die 65 km wurde. "Die Strecke super, alles gut organisiert und auf den Dörfern herrschte klasse Stimmung", schwärmte der Großwiger. Heiter ging es auch im Zielbereich dank der Moderatoren Roman Knoblauch und Martin Zeunert zu.

Am meisten Grund zur Freude hatte Marek Bosniatzki (36). Er gewann zum zweiten Mal nach 2013 den langen Jedermänner-Kanten über die 125 km. "Es war nicht so leicht, wie es im Ziel aussah. Es tat weh. Aber meine Freunde vom Team Bürstner-Dümo Cycling haben super für mich gearbeitet", sagte der Athlet aus dem Naunhofer Ortsteil Lindharth vor der Siegerehrung, bei der ihm wie auch Patrick Hanhart (Harsewinkel), Gewinner des 65-km-Wettbewerbes, ein Gold-Barren des Namensponsors Sparkasse Leipzig überreicht wurde. 2000 Aktive absolvierten die Jedermannrennen, 500 Nachwuchsfahrer waren auf der Alten Messe aktiv.

Jörg Weise bewunderte die Leistung der Starter bei diesen ungünstigen Bedingungen. "Wahnsinn, was da für ein Zug drin ist", lobte der 29-Jährige, der neun Jahre zum Organisations-Team der Neuseenclassics gehörte, in den vergangenen zwei Jahren sogar als Renndirektor agierte, aus beruflichen Gründen nun aber kürzer tritt.

Die Veranstalter mussten kurzzeitig bangen, weil die Jedermänner den Aktiven der deutschen Hochschulmeisterschaften immer näher kamen, so dass eine gemeinsame Ankunft drohte, bei der zumindest die 3000 Zuschauer im Zielbereich die Übersicht verloren hätten. Doch die Studenten jagten fünf Minuten vor den Jedermännern über den Zielstrich.

Ab 13 Uhr wurde es noch mal laut. Die Nachwuchs-Rennen standen im Mittelpunkt. Zahlreiche Angehörige der Kinder feuerten ihre Lieblinge an wie schon am Vormittag bei den beliebten "Fette-Reifen-Rennen" der Jüngsten.

Weitere Infos zur Sparkassen-Challenge 2014 finden Sie auch !

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.05.2014

Norbert Töpfer

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