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3. Fußball-Bundesliga: Ost-Clubs mit Personalsorgen und Zuversicht

3. Fußball-Bundesliga: Ost-Clubs mit Personalsorgen und Zuversicht

Die SG Dynamo Dresden und der FC Carl Zeiss Jena werden vor dem 19. Spieltag in der 3. Fußball-Bundesliga von Personalsorgen geplagt. Den Dresdenern fehlen vier Spieler in der Partie gegen den Wuppertaler SV, der FC Carl Zeiss Jena muss im Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart auf zwei Spieler verzichten.

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Jenas Trainer René van Eck muss gegen den VfB Stuttgart II auf zwei Spieler verzichten.

Quelle: dpa

Dresden/Jena/Erfurt. Mit Selbstvertrauen geht Rot Weiß Erfurt in das Spiel gegen Eintracht Braunschweig.

Ohne Defensivspieler René Trehkopf bestreitet die SG Dynamo Dresden das Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Wuppertaler SV. Der 29-Jährige muss aufgrund einer Achillessehnenreizung passen. Die linke Abwehrseite wird voraussichtlich Jonas Strifler besetzen. Fehlen werden zudem Maik Wagefeld (Reha nach Innenbandriss), Ronny Nikol (Muskelfaserriss in der Wade) und Markus Palionis (Mittelhandbruch). Mirko Soltau, David Solga und Sascha Pfeffer trainieren zwar wieder, werden aber nach langen Verletzungspausen in Wuppertal noch nicht spielen. Für Trainer Matthias Maucksch ist das Ziel in Wuppertal klar: „Wir stehen auf einem Abstiegsplatz. In dieser Situation helfen uns nur Punkte weiter.“

Der FC Carl Zeiss Jena muss im Auswärtsspiel am Freitag (18.30 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart auf Angreifer Melvin Holwijn und Verteidiger Marco Riemer verzichten. Holwijn plagen Kniebeschwerden, Riemer leidet an einer Bandscheibenverletzung. Dennoch will der Thüringer Club das Gastspiel mit Selbstvertrauen angehen. „Sie sind in einem kleinen Loch, ihnen fehlen die Erfolgserlebnisse. Das müssen wir für uns nutzen“, sagte Jenas Trainer René van Eck am Mittwoch über den VfB Stuttgart II.

An die Ergebnisse gegen die Schwaben aus der vergangenen Saison will van Eck jedoch nicht zurückdenken. Zwei bittere Pleiten (0:3, 0:6) kassierte der Tabellen-Zwölfte damals. „Mich interessiert das Vorjahr nicht. Die Mannschaften waren ganz andere. Mich interessiert nur, dass wir dort drei Punkte holen“, sagte van Eck und ergänzte: „Über den Kampf gewinnt man solche Spiele.“

Mit dem Schwung und dem gewonnenen Selbstvertrauen durch den Sieg in Burghausen will  FC Rot-Weiß Erfurt am Samstag (14.00 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig nachlegen und im letzten Spiel der Hinrunde einen weiteren Erfolg landen. Allerdings müssen die Erfurter dabei eine harte Nuss knacken, denn mit den Braunschweigern kommt der seit neun Spielen ungeschlagene Tabellendritte ins Steigerwaldstadion.

Die Niedersachsen ließen erst zuletzt mit einem 3:0 gegen Aue aufhorchen. Wesentlichen Anteil am Braunschweiger Aufschwung hat dabei das Sturm-Duo mit Kingsley Onuegbu und Dennis Kruppke, das zu den gefährlichsten Angreifern der 3. Liga zählt. „Wir werden trotzdem taktisch keine besonderen Maßnahmen ergreifen, denn wir zählen derzeit zu den stärksten Mannschaften in der Defensive“, sagte Rot-Weiß-Trainer Rainer Hörgl am Donnerstag. „Sicher wird das Spiel ein Gradmesser für uns. Ich denke aber, dass Braunschweig nach vorn spielen wird, sich dadurch für uns auch Räume ergeben werden und wir nicht wie zuletzt gegen eine Wand anlaufen müssen. Das macht es für uns etwas leichter“, betont 52 Jahre alte Trainer.

An der Startelf wird Hörgl nach dem überzeugenden Auftritt in Burghausen nichts ändern. Der in der Vorwoche noch verletzte Petr Smisek wird zurück in den Kader rücken. Mit Thiago Rockenbach da Silva wird einer der besten Erfurter der letzten Wochen ein kleines Jubiläum feiern: Der Spielmacher bestreitet sein 100. Pflichtspiel für den Club.

dpa

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