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Sport Regional 3. Liga: Weniger Tore und Zuschauer - mehr Verwarnungen
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21:04 19.12.2011
Leipzig

Und auch die Zahl der Trainerwechsel liegt mit bereits fünf auf stattlichem Niveau.

Insgesamt fielen in der Hinrunde 452 Tore. Das ergibt den Durchschnitt von 2,38 pro Spiel, womit die Quote im Vergleich zur vorigen Saison (2,57) weiter zurückging. Ein Jahr zuvor waren es sogar noch 2,69 Treffer pro Partie. Als bester Torschütze der ersten Halbserie zeichnete sich Tobias Schweinsteiger von Jahn Regensburg mit zwölf Treffern aus. Dahinter rangierten Markus Müller (SV Babelsberg) und Frank Löning (SV Sandhausen) mit je neun Toren.

Fünf Drittligisten wechselten bis zur Winterpause ihren Trainer. Bereits am 20. September musste Markus von Ahlen bei Arminia Bielefeld sein Amt abgeben, Stefan Krämer übernahm. Anfang Oktober wurde Theo Schneider bei Rot-Weiß Oberhausen beurlaubt. Nach einer drei Wochen währenden Interimslösung mit Peter Kunckel wurde Mario Basler Chefcoach in Oberhausen. Eine Woche darauf, am 31. Oktober, musste Heiko Weber beim FC Carl Zeiss Jena gehen. Kurzzeitig war der ehemalige DDR-Nationalspieler Lothar Kurbjuweit als Interimstrainer tätig, bevor am 7. November Petrik Sander die erste Mannschaft übernahm und Kurbjuweit wieder nur die U23 in der Oberliga coachte.

Am 8. Dezember ereilte die Freistellung Uwe Fuchs in Osnabrück. Nachfolger wird der bei Energie Cottbus aus „privaten Gründen“ zurückgetretene Claus-Peter Wollitz, der den VfL schon einmal trainierte und nun zusätzlich auch als Sportdirektor fungieren wird. Rudi Bommer wird zum Jahresende Wacker Burghausen verlassen und zu Zweitligist Cottbus wechseln.

Die Zuschauerquote lag in der ersten Halbserie bei 4854 pro Spiel. Damit ging die Resonanz im Vergleich zur vorigen Saison (5590) deutlich zurück. Den größten Zuspruch genoss trotz durchwachsener Leistungen Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück mit insgesamt 89 870 Fans in den Heimspielen - 9985 pro Spiel. Dahinter folgen Neuling Preußen Münster (6940 pro Heimspiel) sowie Arminia Bielefeld (6848 pro Heimspiel).

718 Gelbe Karten wurden in der Hinrunde gezeigt - knapp 3,8 pro Spiel, womit die Quote etwas anstieg (2010/11 waren es 3,66). Die meisten heimste Wehen Wiesbaden mit stattlichen 50 ein, gefolgt von Babelsberg und Oberhausen (je 45). Mit den wenigsten Verwarnungen kam der VfB Stuttgart II (28) über die Runden. Außerdem gab es 20 Gelb-Rote und 27 Rote Karten. In der gesamten vorigen Saison zeigten die Unparteiischen nur 31 Rote und 37 Gelb-Roten Karten. Die meisten Ampelkarten sah bislang Wacker Burghausen, die meisten Roten Karten der SV Darmstadt - jeweils vier.

dpa

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