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9:1-Kantersieg: Eindrucksvolle Revanche der Icefighters

Eishockey 9:1-Kantersieg: Eindrucksvolle Revanche der Icefighters

Zu Hause bleiben die Exa Icefighters Leipzig ungeschlagen. Die Revanche, die sich die Leipziger Mannschaft gegen ETC Timmendorfer Strand vorgenommen hatte, sollte gelingen. Dafür war gestern Abend vor 1300 Zuschauern  allerdings beim 9:1-Kantersieg (2:1, 1:0, 6:0) zunächst Schwerstarbeit nötig.

Archivbild Icefighters

Quelle: Christian Modla

Taucha . Die Gäste kamen nach ihrem Sieg vom Freitag mit viel Selbstvertrauen in die KW-Rent Eisarena und gestalteten das erste Drittel ausgeglichen. Die Timmendorfer erarbeiteten sich die ersten guten Chancen. Eine doppelte Überzahlsituation setzte den Icefighters  zu. Mit Glück, Geschick und Leidenschaft konnte ein Gegentreffer verhindert werden. Stephan Tramm hatte mit einem Alleingang die Führung für Leipzig auf dem Schläger. Momente später fiel der Treffer dann doch auf der „falschen“ Seite.

Glück, Geschick und Leidenschaft

Leipzig kämpfte sich in die Begegnung zurück. Mit guten Einzelleistungen vor dem Tor konnten Dominik Patocka (14.) und Dimitri Komnik (20.) die Partie noch vor der Pause drehen. Im zweiten Durchgang waren die Icefighters am Drücker, vergaben allerdings mehrere Möglichkeiten. Einer traf: Hubert Berger sah die Lücke zwischen Torgestänge und Goalie Jordi Buchholz und stellte das Spiel auf 3:1.

Die Ostholsteiner blieben bei Kontern gefährlich, hatten aber wie am Freitag zweimal Glück, weil Leipzig kurz vor der zweiten Pause bei zwei Pfostenschüssen etwas zu genau zielte. Die Gäste brachen im Schlussdrittel ein. Leipzigs Tormaschine produzierte wieder.

Sieg von Verletzungen getrübt

Trotz weiterer Metalltreffer machten die Eiskämpfer sechs Buden zum 9:1-Endstand. „Das war am Ende katastrophal“, sagte Gäste-Coach Steve Pepin. Den deutlichen Sieg trüben zwei Verletzungen. Damian Schneider schied im ersten Drittel aus, Michal Velecky im zweiten. „Schneids hat Syndesmoseband, Michal Schulter. Es sieht nicht gut aus“, sagte Geschäftsführer André Krüll.

Die Icefighters bangen um beide, denn gegen Duisburg und Tilburg wiegen mögliche Ausfälle doppelt schwer. Kommt da der Tribünengast Niklas Hildebrand als Neuzugang aus Essen gerade richtig? Krüll: „Er beginnt im November eine Ausbildung in Leipzig, darf mittrainieren und sich fithalten. Er wird seine Chance spätestens nächste Saison bekommen. Wir hoffen auf eine Lösung mit Essen und müssen schauen.“ Das Ende dieser Geschichte bleibt bis dato ungeklärt. 

Martin Bergau

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