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Abstiegsjahr mit steilen Aussichten für Handballer des SC DHfK

Abstiegsjahr mit steilen Aussichten für Handballer des SC DHfK

Erst bergab, nun rasant und steil nach oben. Nach dem Regionalliga-Abstieg in diesem Jahr gelten die Handballer der SC DHfK Leipzig als großer Favorit für den Drittliga-Aufstieg 2010. Doch die neu gegründete 3. Liga soll nur Übergangsstation werden.

Leipzig. „Wir hatten einen super Abschluss für 2009, den Sachsenmeister-Titel holen wir uns im Frühjahr und dann greifen wir in der Relegation zur 3. Liga an.

Für uns ist dort alles möglich“, sagte DHfK-Geschäftsführer und Ex-Trainer Karsten Günther, der im Frühjahr mit dem 21-jährigen Trainer Sven Strübin ein großes Wagnis einging, doch mittlerweile dafür belohnt wurde.

Der Trainer-Neuling schweißte das Team, das in der Regionalliga mit guten Einzelkönnern dem rauen Wind nicht gewachsen war, zusammen. Nach zehn Abgängen holte er sieben Neuzugänge, die sich nahtlos einfügten. Der aus Pirna gekommene Torhüter Michael Galia erwies sich neben Stephan Sárközi als starker Rückhalt.

Ole Dietzmann vom Zweitligisten Delitzsch sorgte mit René Wagner für viele Varianten im Rückraum. Dazu kommen die beiden „gestandenen“ Rechtsaußen Maik Wolf und Jan Jungandreas, die zusammen schon 128 Tore geworfen haben.

Nach nun schon elf Siegen ist laut Strübin „eine gute Ausgangsbasis sehr hart erarbeitet, mehr aber auch nicht“. Wirtschaftlich ist der SC DHfK mit einem Etat von gut 200 000 Euro sehr konservativ aber realistisch in die Saison gegangen. Sollte der Aufstieg gelingen, sind jedoch schon doppelt so viele Mittel notwendig.

Dafür und für die weiteren Träume in Richtung 2. und auch 1. Bundesliga wird im Umfeld sehr hart gearbeitet. Als Türöffner und Repräsentationsfigur wurde Anfang Dezember Stefan Kretzschmar als neues Aufsichtsratsmitglied verpflichtet.

Interessant wird sein, wie sich diese Konstellation in Leipzig umsetzen lassen wird. André Kohlmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats ist da optimistisch: „Viele wichtige Leute in Leipzig haben darauf gewartet, neben dem Nummer-eins-Sport Fußball noch ein Highlight zu haben. Ob das der SC DHfK allein oder mit Partnerschaften wird, ist völlig offen und auch wir sind völlig offen.“ Erste Gespräche sind für das neue Jahr schon geplant.

Ralf Wiehmann, dpa

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