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Sport Regional Basketball: Uni-Riesen erhalten Lizenz für 2. Bundesliga - Trainer Polychroniadis geht
Sportbuzzer Sport Regional Basketball: Uni-Riesen erhalten Lizenz für 2. Bundesliga - Trainer Polychroniadis geht
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20:39 04.05.2012
Der Ex-Trainer der Uni-Riesen Leipzig, Dimitris Polychroniadis. Quelle: Christian Nitsche
Leipzig

"Die Lizenzvergabe durch die Liga auch für die ProA zeigt, dass die Ausrichtung auf noch mehr Professionalität die richtige Entscheidung war.“

Die Lizenz für die ProA wurde unter Auflagen erteilt. So müssen die Uni-Riesen sicherstellen, dass in der geplanten Spielstätte entweder alle Begegnungen stattfinden können oder ein gleichwertiger Ersatzspielort zur Verfügung steht. „Die zugegeben schwierige Terminplanung läuft schon geraume Zeit“, kommentierte Scholz die Auflagen. Neben zahlreichen Konzertveranstaltungen sind die Spieltage der Handball-Damen und -Herren des HCL und SC DHfK zu berücksichtigen. „Wir werden das einvernehmlich lösen. Die Arena Leipzig ist das Zuhause der Uni-Riesen, und wenn wir ProA spielen sollten, dann können wir uns das eigentlich nur hier vorstellen“, so Scholz.

Nach dem vorzeitigen Ausscheiden in den Play-Offs starten die Riesen voraussichtlich in der ProB. Sollte aber doch noch eine Mannschaft von ihrem Spielrecht zurücktreten, haben die Messestädter beste Voraussetzungen, um den freien Platz einzunehmen. Die ProA ist die zweithöchste Basketball-Liga in Deutschland. Unter der ProA existiert eine ProB-Liga, die in Nord und Süd unterteilt ist.

Veränderungen im Team

Auch die personellen Vorbereitungen für die neue Saison haben begonnen. So haben die Uni-Riesen den Vertrag mit Chefcoach Dimitris Polychroniadis nicht verlängert. „Wir sind uns darüber im Klaren, was Dimitris in den vergangenen vier Jahren bei uns geleistet hat. Er hat die Mannschaft in die ProB geführt und dafür gesorgt, dass sie dort nicht nur mithalten, sondern häufig Top-Leistungen abliefern konnte“, sagte Scholz.

Die Neuausrichtung des Vereins speziell in Sachen Jugendarbeit ließ aber die Verantwortlichen einen Trainerwechsel sinnvoll erscheinen. „Nicht nur die erste Mannschaft braucht neue Impulse, auch in der Jugendarbeit müssen wir noch konsequenter arbeiten. Ein neuer Cheftrainer muss Nachwuchsspielern das Gefühl geben, ein Uni-Riese zu sein“, so Scholz weiter.

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