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Sport Regional Brisantes Ost-Derby: Dynamo Dresden geht bei Union Berlin 0:4 unter
Sportbuzzer Sport Regional Brisantes Ost-Derby: Dynamo Dresden geht bei Union Berlin 0:4 unter
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16:02 11.02.2012
Der Berliner Michael Parensen (l), Union-Torwart Jan Glinker und der Dresdner Sebastian Schuppan (r) kämpfen um den Ball. Dynamo Dresden verlor 4:0 in Berlin. Quelle: dpa
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Berlin

Die Treffer für die Gasteber erzielten Christopher Quiring (45. Minute) per Handelfmeter, John Jairo Mosquera (59.) und Simon Terodde (66., 76.). Damit haben die Dresdner bereits seit 14 Jahren nicht mehr an der Alten Försterei gewonnen. „Wir haben die Schmach von Dresden getilgt. Vorher haben wir uns heiß gemacht und die richtige Antwort gegeben“, meinte der Doppel-Torschütze Terodde.

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Sein Trainer war zu Scherzen aufgelegt: „Noch besser wäre ein 5:0 gewesen, damit wir insgesamt in Führung hätten gehen können“, meinte Uwe Neuhaus nach der besten Saisonleistung seines Teams. „Das Hinspiel war der Wendepunkt in dieser Saison, danach haben wir richtig gute Leistungen abgerufen“, fügte er nach dem zehnten Saisonsieg der Berliner hinzu, die mit 34 Punkten ihren siebten Tabellenrang in der 2. Bundesliga festigten.

1100 Polizisten sorgten für Sicherheit im Stadion

In dem Hochsicherheitsspiel sorgten 1100 Polizisten und 300 Vereinsordner für einen reibungslosen Ablauf im Stadion, das mit 18.432 Zuschauern zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauft war. Bereits vor der Union-Führung hatte Mosquera (20., 39.) zwei glasklare Chancen, doch der Kolumbianer vergab jeweils freistehend aus drei Metern. „Die Einfachen kann er kann nicht, nur die Komplizierten“, kommentierte Neuhaus. Zudem hatte Markus Karl ein früheres 1:0 verhindert, als er einen Freistoß von Patrick Kohlmann unfreiwillig auf der Tor-Linie stoppte (39.).

Die Dresdner agierten über die gesamte Spielzeit zu passiv, hatten aber in der Startphase durch Zlatko Dedic (6.) und Cristian Fiel (19.) zwei Chancen. „Es gibt Tage, da will der Ball nicht ins Tor“, meinte Dresdens Coach Ralf Loose enttäuscht. Kapitän Cristian Fiel, der einst selbst für Union spielte, fügte nach der höchsten Saison-Niederlage der Dynamos hinzu: „Das Elfmeter-Tor vor der Halbzeit tat richtig weh.“

Spätestens nach dem 0:3 war die Moral der Sachsen gebrochen. Mickael Poté konnte selbst einen Konter elf Minuten vor dem Ende nicht zum Ehrentreffer nutzen und scheiterte an Union-Keeper Jan Glinker. Bei den Gästen fehlte neben den verletzten Robert Koch und Maik Kegel auch Giannis Papadopoulos, der in der Nacht über Blinddarm-Probleme klagte. „Die Ausfälle dürfen aber nicht als Ausrede gelten. Der Union-Sieg geht vollkommen in Ordnung“, gab sich Loose als fairer Verlierer.

Einen guten Einstand von Anbeginn gab bei Union der tunesische Neuzugang Tijani Belaid, der den gelb-rot gesperrten Kapitän Torsten Mattuschka brillant ersetzte und Anteil an den ersten beiden Treffern hatte. Zunächst versuchte er Clemens Walch mit einem Lupfer zu überspielen, so dass der Dresdner bei Abwehrversuch die Hand zu Hilfe nahm. Dann leitete er einen schönen Spielzug über Quiring ein, Terodde lenkte den Ball per Kopf zu Mosquera, der Dresden-Keeper Wolfgang Hesl mit seinem sechsten Saisontreffer zum 2:0 keine Chance ließ.

Die Vorentscheidung fiel nach glänzender Einzelleistung von Terodde (66.), der sich auch zehn Minuten später zu seinem dritten Saisontor einschoss. Bei den Berlinern machte sich kaum bemerkbar, dass neben Mattuschka auch die Stammspieler Silvio und Christoph Menz wegen Infekten pausieren mussten. „Das war ein tolles Derby. Mit dem 4:0 haben wir alles wieder gut gemacht.

dpa

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