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Sport Regional DHfK-Coach Biegler: „Ich möchte die Mannschaft so wenig wie möglich irritieren“
Sportbuzzer Sport Regional DHfK-Coach Biegler: „Ich möchte die Mannschaft so wenig wie möglich irritieren“
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20:42 09.02.2018
Michael Biegler, neuer Trainer des SC DHfK Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

„Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht“ heißt es bei der Kinder-Quizshow „1, 2 oder 3“. Gleiches gilt für die Handball-Bundesligisten nach der EM-Pause. Vor allem bei jenen, die Spieler zu den Auswahlteams entsendet hatten und diese vor einer Woche wieder in der Vorbereitung auf die Liga integrieren mussten. Da geht es dem SC DHfK Leipzig genauso wie der MT Melsungen (jeweils drei Akteure). „Ich kann auch nicht in die Glaskugel schauen“, sagt DHfK-Trainer Michael Biegler vor seiner ersten Pflichtaufgabe. Die geht Sonntag, 15 Uhr, in Kassel gegen Melsungen über die Bühne.

Was das Ganze für Biegler erschwert, liegt auf der Hand: Das Trainingsgefüge ist heterogen. Allemal, weil neben den Späteinsteigern Bastian Roscheck, Maximilian Janke und Philipp Weber die Leistungsträger Andreas Rojewski und Franz Semper länger verletzt ausfallen. Deshalb wurde auch Gregor Remke vom Kooperationspartner EHV Aue zurück nach Leipzig gelotst. Der 56-jährige Coach den Scheitel des Teams nicht auf die andere Seite kämmen, will er auch nach der mehr als passablen Hinrunde nicht. „Ich möchte die Mannschaft so wenig wie möglich irritieren“, erklärt Biegler.

Was aber im Umkehrschluss nicht heißt, dass an den Stellschrauben gedreht wird. Im Angriff und der Abwehr hat Biegler Nuancen verändert. Ob das bereits greift, wird sich gegen Melsungen zeigen. Zu guter Letzt: Die MT hat auf Mathias Lenz verpflichtet, weil Stammtorwart Nebojsa Simic verletzt ausfällt. Lenz? Ja. Vor drei Jahren tat das der SC DHfK, weil sich Milos Putera den Bizeps riss. Drei Spiele half der 32-Jährige bei den Leipzigern aus.

Alexander Bley

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