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DHfK-Coach Sven Strübin im Interview: "Von Wünschen kann man sich nichts kaufen!"

DHfK-Coach Sven Strübin im Interview: "Von Wünschen kann man sich nichts kaufen!"

Es tut sich was bei den Handballern des SC DHfK. Sportlich hat der Verein in der Oberliga keine wirkliche Konkurrenz, der Aufstieg scheint fast sicher. Die jüngst bekanntgegebene Kooperation mit Handball-Ikone Stefan Kretzschmar soll den Grundstein legen für das Fernziel Profi-Handball.

LVZ-Online sprach mit DHfK-Coach Sven Strübin.

Frage:

Stefan Kretzschmar ist das neue Aushängeschild der DHfK-Handballer. Wie hat die Mannschaft auf die Verpflichtung  reagiert?

Sven Strübin:

Ein Teil der Mannschaft war überrascht von dem Schritt. Die Spieler haben die Verpflichtung jedoch positiv aufgenommen, weil Kretzsche viel Gutes für den Leipziger Handball und den SC DHfK bewirken kann. Kennengelernt hat die Mannschaft ihn noch nicht, das wird aber bald nachgeholt.

Der SC DHfK dominiert die Oberliga ohne Verlustpunkt. Wie motivieren Sie ihre Spieler da noch?

Wir müssen aufpassen, dass nicht Routine und Selbstzufriedenheit einkehrt. In den letzten beiden Spielen haben wir auch nicht so gut gespielt. Deshalb müssen wir uns im Training immer weiter verbessern für unser großes Ziel den Aufstieg.

Wer kann die Oberligameisterschaft nach dem Auswärtserfolg beim Zweiten HC Elbflorenz und der Serie von elf Siegen in Folge noch gefährden?

Der Meistertitel ist nicht sicher, wir haben eine lange Saison. Jede Mannschaft will und macht gegen uns ihr Spiel des Jahres. Wir müssen alle ernst nehmen und hundert Prozent geben, sonst verlieren wir auch mal gegen ein vermeintlich schwächeres Team.

Für den Aufstieg in die Regionalliga ist nicht nur der erste Platz in der Oberliga nötig, sondern auch eine erfolgreiche Relegation gegen die Meister aus Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wie stark schätzen Sie die beiden Nachbarstaffeln ein?

Damit habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt. Wir müssen erst unseren Titel holen. In den anderen Ligen haben sich jetzt einige Teams in der Spitze festgesetzt. Ich denke, alle Mannschaften werden sich auf Augenhöhe begegnen.

Mit Freiberg ist am Sonnabend der Tabellendritte zum letzten Heimspiel des Jahres in Leipzig zu Gast. Was dürfen die Fans in der Ernst-Grube-Halle erwarten?

Freiberg hat schon den HC Elbflorenz geschlagen. Wir haben deshalb diese Woche als Mannschaft noch einmal zusammengesessen und  uns ein richtig gutes Spiel vorgenommen. Wenn uns das gelingt, habe ich auch keine Sorgen, dass wir gewinnen. Außerdem sind wir nach Verletzungsausfällen wieder vollzählig und konnten auch alle gemeinsam trainieren.

Sie sind gerade 22 Jahre alt, trainieren den SC DHfK seit knapp einem Jahr  und studieren nebenher noch Psychologie. Wie ist diese Belastung zu schaffen?

Das ist schon eine hohe Belastung. Ich absolviere derzeit für mein Studium ein Praktikum in einer großen Personalabteilung. Außerdem mache ich noch einem Trainerschein für die C-Lizenz. Da muss man sich seine Kräfte richtig einteilen. Die Freizeit ist schon sehr beschränkt.

Wie verbringen Sie Weihnachten und was sind Ihre Wünsche für das neue Jahr?

An den Feiertagen fahre ich endlich mal wieder zu meiner Familie in die Nähe von Freiburg. Da will ich anderthalb Wochen mal richtig abschalten, um dann motiviert in die entscheidende Phase der Meisterschaft zu gehen. Sportlich wünsche ich mir natürlich für 2010 den Aufstieg. Von Wünschen kann man sich aber nichts kaufen, dafür ist harte Arbeit nötig.

Matthias Roth

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