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Sport Regional "Dann muss man raus": Gerichtsposse im Streit um Leipziger Radrennbahn
Sportbuzzer Sport Regional "Dann muss man raus": Gerichtsposse im Streit um Leipziger Radrennbahn
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11:25 27.11.2014
Das Rund der Leipziger Radrennbahn. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Die Kammer kündigte eine Entscheidung für Mitte Januar an, allerdings appellierte der zuständige Richter an beide Parteien, sich bis Weihnachten zu einigen.

Wie berichtet hatte die Stadt dem SRB den Mietvertrag zum 30. Juni 2014 gekündigt. Bislang kam es aber wegen des Streits um Details und Formfehler weder zu einer Räumung der Sportstätte noch zu einer Schlüsselübergabe. Der Trainingsbetrieb soll künftig vom Sportamt beziehungsweise einem zu gründenden Radsport-Stadtverband koordiniert werden.

Eine Einigung scheiterte bei der Güteverhandlung vor allem an zwei Dingen: Zum einen habe der SRB-Anwalt den jüngsten Gütevorschlag der Stadt urlaubsbedingt erst zu Wochenbeginn erhalten. Zum anderen war die vor Gericht erschienene Geschäftsstellenmitarbeiterin nicht befugt, einen Vergleich zu schließen. Daher behielt sich das Gericht vor, gegen den nicht persönlich anwesenden SRB-Präsidenten Holger Tschense ein Ordnungsgeld zu verhängen.

Die Stadt war durch einen Mitarbeiter des Rechtsamtes vertreten. Zur Sache sagte der zuständige Richter: "So einen klaren Fall habe ich selten. Der Mietvertrag ist kündbar. Und dann muss man raus." Offen blieb bei der Verhandlung jedoch der Streitwert.

Frank Schober

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