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Degen-Ass Jörg Fiedler peilt seine vierten Olympischen Spiele an

Degen-Ass Jörg Fiedler peilt seine vierten Olympischen Spiele an

Erst die Arbeit, dann weiter zur Arbeit: Leipzigs Weltklasse-Fechter Jörg Fiedler, 36, legte gestern Mittag noch Hand an für das Wochenend-Frühjahrsturnier in der Arena, dann startete er zum Trainingslehrgang der deutschen Degen-Gilde nach Tauberbischofsheim.

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Gerade noch in der Arena, dann ab nach Tauberbischofsheim: Jörg Fiedler bereitet das FCL-Frühjahrsturnier vor, ehe er zum Auswahl-Training fährt.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Im dortigen Olympiastützpunkt wird Doppel-Europameister Fiedler die nächsten Weltcups vorbereiten - und schaut hoch motiviert seinen vierten Olympischen Spielen 2016 entgegen.

"Ich bin fest entschlossen, diesen Weg zu gehen. Für mich ist das ein klarer Auftrag", betont "Fiedel", der nach Sydney, Athen (Team-Bronze) und London (Einzel-8.) im besten Musketier-Alter in Rio angreifen will. Dafür muss er seinen Trainerjob im Nachwuchsbereich dosieren. "Beides auf gleichem Level zu betreiben, hätte nicht funktioniert. Natürlich bin ich weiter für meine Jungs da", sagt der FCL-Coach, der auch gestern ständig im Internet nach dem Abschneiden seiner Schützlinge Artur Fischer und Niclas Helbig schaute. Die Degen-Hoffnungen (Fischer ist deutscher B-Jugendmeister) waren beim größten europäischen Nachwuchsturnier in Breslau aktiv und vergrößerten dort auf jeden Fall ihren Erfahrungsschatz.

Die Fecht-Adresse Leipzig (andauernder Kampf um den Nachwuchs-Bundesstützpunkt) genießt dank der Damen-Weltcups, stattgefundenen EM und WM einen ausgezeichneten Ruf. Der FCL gilt als ein zuverlässiger Partner. Künftig wird der Trainerstab um Wernfried Frommolt und Talente-Entwickler Fiedler durch den früheren Damenflorett-Bundestrainer Lajos Somodi verstärkt. Jörg Fiedler: "Wir haben hier gute Strukturen aufgebaut. Dazu gehört, dass die Leistungsgruppe täglich in der ehemaligen Judohalle in der Arena trainiert. Dies wurde auch dank der Unterstützung von Landessportbund, Olympiastützpunkt und Stadt möglich."

Im Team Rio stehen mit Monika Sozanska (Degen/31) und Stefanie Romanus (Florett/23) zwei weitere Fechterinnen des hiesigen Clubs. Letztere wird beim Landesranglisten-Heimspiel am Wochenende mit beiden Waffen vertreten sein (heute Florett/morgen Degen, jeweils ab 10 Uhr). "Das ist für sie nichts Neues. Es geht vor allem darum, Kondition zu tanken", begründet Coach Frommolt das Doppel. Nach den Weltcup-Starts in Tauberbischofsheim und Turin bereitet sich Stefanie Romanus auf die Station St. Petersburg Ende April vor. Zuvor auf der Asien-Tour in China und Korea ist sie nicht dabei. Dorthin schickt der Verband seine derzeitige erste Team-Wahl. Dazu gehört auch die gebürtige Leipzigerin Katja Wächter (32) in Diensten von Tauberbischofsheim. Kerstin Förster

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.03.2014

Kerstin Förster

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