Volltextsuche über das Angebot:

-4 ° / -10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Der 1. FC Union zittert sich zum Sieg gegen Erzgebirge Aue

Der 1. FC Union zittert sich zum Sieg gegen Erzgebirge Aue

Dem 1. FC Union Berlin scheinen die Ostderbys vor heimischer Kulisse zu liegen. Den Köpenickern gelang am Donnerstagabend gegen den FC Erzgebirge Aue der erste Sieg im Stadion An der alten Försterei seit über zwei Monaten.

Voriger Artikel
Kanu-Comeback von Birgit Fischer vorerst geplatzt - Startverbot für Olympia-Qualifikation
Nächster Artikel
Dynamo Dresden will in vollem Stadion siegen - Maik Kegel wird wohl gehen

Union geht durch das Tor von Chinedu Ede (r) in Führung.

Quelle: Rainer Jensen

Berlin. Chinedu Edu sorgte mit seinem frühen Treffer in der neunten Minute für den 1:0 (1:0)-Sieg der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus. „Wir sind damit zufrieden", meinte der Coach.

Die Union-Fans unter den 16 728 Zuschauern mussten angesichts einer starken Gästemannschaft zwar mächtig zittern, am Ende durften sie aber den ersten Heimsieg seit dem 11. Februar bejubeln. Gegner damals: Dynamo Dresden.

So klar wie beim 4:0 war der knappe Sieg gegen Aue aber nicht nur auf dem Papier. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt", betonte der Ex-Unioner Halil Savran. Mit weiter 31 Zählern konnten sich die Auer als Tabellenzwölfter aber nicht entscheidend von den Abstiegsrängen absetzen. „Wir haben noch ein paar Punkte Vorsprung, aber wir müssen natürlich aufpassen", sagte Erzgebirge-Coach Karsten Baumann.

Seine Mannschaft trat nach zuletzt vier Partien ohne Niederlage selbstbewusst auf, riss das Spiel schnell an sich. Das Tor machte aber Union. Nach schneller Kombination aus dem Mittelfeld umkurvte Ede Aues Keeper Martin Männel und schob den Ball ins Tor. Sicherheit geschweige den Souveränität verlieh die Führung den Hausherren aber keineswegs.

Vor allem als die Gäste aus Sachsen vor der Pause noch einmal den Druck erhöhten, geriet der knappe Vorsprung in Gefahr. Negativ bemerkbar machte sich bei Union das Fehlen von Christian Stuff. Der Abwehrchef der „Eisernen" muss vorerst pausieren, nachdem bei ihm eine beginnende Lungenentzündung diagnostiziert worden war. Bedanken konnten sich die Berliner umso mehr bei Keeper Jan Glinker.

Richtig eng wurde es dann für die Gastgeber, als der eingewechselte Christopher Quiring nach wenigen Minuten wieder raus musste. Neuhaus hatte zu diesem Zeitpunkt das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft. „In Unterzahl ist dann jeder Schritt schwerer geworden", gab Unions Christopher Karl zu. Rund zehn Minuten spielte Union zu zehnt. Und hätte fast noch durch Savran den Ausgleich kassiert.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.