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Sport Regional Dresden trotz Talfahrt in der Fan-Gunst ganz oben
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13:09 21.12.2009
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Leipzig

Das ist immerhin ein Rückgang um rund acht Prozent.

Gegen den negativen Trend schwimmt aber vor allem Dynamo Dresden. Die Sachsen kletterten in der Zuschauergunst vom dritten Platz der vorigen Saison an die Spitze. Durchschnittlich 13 663 Besucher (insgesamt 136 639) kamen ins Rudolf-Harbig-Stadion. Dabei scheint für die Dynamo-Anhänger die sportliche Talfahrt ihres Vereins kaum eine Rolle zu spielen. „Die Identifikation mit dem Verein ist hier ungewöhnlich und unverändert hoch“, weiß Dynamo-Trainer Matthias Maucksch. „Allerdings müssen wir unbedingt versuchen, diesen Kredit, dieses Vertrauen mit sportlich besseren Leistungen zu rechtfertigen.“

Ein weiterer Grund für den guten Zuspruch dürfte sein, dass der völlige Umbau des Harbig-Stadions im September abgeschlossen war. Die neue moderne Dynamo-Heimstätte ist von den Fans sehr gut angenommen worden, die Dresdner genießen offenbar die Atmosphäre in dem jetzt reinen Fußball-Stadion. Dort wurde auch der bisherige Saisonrekord registriert, als am 13. Spieltag zur Partie gegen Kickers Offenbach 21 182 Besucher kamen. Den zweitbesten Besuch gab es ebenfalls in Dresden, und zwar am 11. Spieltag gegen Eintracht Braunschweig mit 18 031.

Die Braunschweiger selbst registrierten zu Hause mit 15 350 im Spiel gegen den VfL Osnabrück zum Saisonauftakt die drittbeste Zuschauerzahl. In der Gesamtwertung liegt Braunschweig wie nach der vorigen Saison auf Rang zwei. Ins Eintracht-Stadion pilgerten im Schnitt 12 194. Den drittbesten Zuspruch hatte Zweitliga-Absteiger Osnabrück mit durchschnittlich 9745. Dagegen litten naturgemäß vor allem die zweiten Mannschaften unter geringem Interesse. Das Quartett liegt geschlossen am Ende der Zuschauerliste. Beim Schlusslicht Werder Bremen II passierten gar nur 822 Besucher pro Spiel die Stadion-Kasse. Das am schlechtesten besuchte Spiel war die Partie Werder Bremen II gegen Wehen Wiesbaden am 16. Spieltag mit nur 370 Zuschauern.

dpa

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