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Sport Regional Eishockey-Saison für die Icefighters Leipzig endet in Selb
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09:51 28.03.2018
Am Dienstagabend verpassten die Sachsen bei den Selber Wölfen die Überraschung. Quelle: Christian Modla
Selb

Das vierte Alles-oder-nichts-Spiel der Exa Icefighters Leipzig war eines zu viel. Am Dienstagabend verpassten die Sachsen bei den Selber Wölfen die Überraschung. Die 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)-Niederlage besiegelte das Aus des Eishockey-Oberligisten im Playoff-Viertelfinale. Selb nutzte den Matchball und gewann die Serie vorzeitig 3:1, das ursprünglich für Donnerstag angesetzte fünfte Spiel in Taucha findet nicht mehr statt.

Zweite Drittel gehörte den Hochfranken

Erneut gut sortiert begannen die Eiskämpfer das letzte Spiel der Saison. Die Gastgeber wurden früh in der neutralen Zone gestellt und einige Konter konnten sich sehen lassen. Michal Velecky hatte die große Chance auf dem Schläger, verpasste aber die Führung. Das Zuspiel kam vom starken Damian Schneider. „Wir hatten einen Schlüssel gefunden, um die starken Selber zu knacken. Leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, so Trainer Sven Gerike später. 

Erneut krankte – wie in der ganzen Serie – das Powerplay. Hierbei wurden die Wölfe vor keinerlei Probleme gestellt. Selb kam nun immer besser in die Begegnung und setzte einige Warnschüsse auf das Tor von Benedict Roßberg. Dennoch stand ein 0:0 auf dem Scoreboard.  Das zweite Drittel gehörte den Hochfranken. „Wir haben die Nervosität aus den Köpfen bekommen“, erklärte deren Coach Henry Thom. Die Exa Icefighters konnten sich immer weniger befreien. Es entwickelte sich ein wahrer Belagerungszustand. Ein Traumtor von Herbert Geisberger ließ die Selber Fans im weiten Rund nach 28 Minuten erstmals jubeln.  

Leipzig arbeitete gut, warf sich in alle Schüsse

Leipzig hatte eine große Ausgleichchance, als Niklas Deske stark gegen Hubert Berger parierte, der von Niklas Hildebrand in Szene gesetzt wurde. 37. Minute: Überzahl der Selber Wölfe. Leipzig arbeitete gut, warf sich in alle Schüsse. Als die Unterzahl fast vorbei war, patzte Roßberg. Einen harmlosen Schuss von Pozivil ließ er nach vorne prallen, der Routinier nutzte den Fehler im Nachsetzen selbst aus. Kurz vor der Pause ein großer Aufreger: Eichelkraut blutete nach einem Foul. Statt der fälligen Spieldauerstrafe gibt es für Ondruschka nur 2+2 Minuten.

Als die Sachsen im Schlussdrittel aus der Überzahl nichts holten und gar mit einem Mann mehr einen Gegentreffer durch McDonald schluckten, war die Saison vorbei. Den letzten Treffer der Spielzeit schoss Damian Schneider (3:1). Die 2400 Selber feierten den Halbfinaleinzug, die 200 Leipziger ihr Team nach einer starken Saison. Gerike meinte: „Es tut heute weh, aber morgen sieht die Welt wieder anders aus. Wir wollen auf diesen Icefighters-Spirit aufbauen.“ Der siegreiche Trainer Thom hatte einen Wunsch: „Nächste Saison sehen wir uns eine Runde später.“ 

Martin Bergau

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