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Sport Regional Energie Cottbus will noch angreifen - Nur kurze Festtage
Sportbuzzer Sport Regional Energie Cottbus will noch angreifen - Nur kurze Festtage
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14:28 20.12.2009
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Cottbus

„Ich will nach oben“, unterstrich Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem einwöchigen Urlaub bis zum Trainingsstart am 27. Dezember. Mit jetzt 23 Zählern sei noch etwas möglich. „Wir haben nun 17 Alles- oder-nichts-Spiele vor der Brust. Cottbus ist besser, als es sein Tabellenplatz aussagt. Ich bin überzeugt, wir werden in der Rückrunde noch eine Chance bekommen“, betonte Wollitz.

In den vergangenen Wochen hatte der zu Saisonbeginn gekommene Coach immer wieder davon gesprochen, man wolle so schnell wie möglich in die „Komfortzone“ -  also weg aus der unteren Tabellen-Hälfte. Nach vier Spielen ohne Niederlage hat sich die Sichtweise verändert. Entsprechend deutlich ist die Ansage von Abwehrspieler Ovidiu Burca:

„Ab Januar werden wir besseren Fußball spielen. Wir hatten sechs Monate Zeit, die haben wir auch benötigt. Doch jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Wir wollen weiter nach oben.“ Worte, die den Cottbuser Trainer freuen werden, denn bei der Drei-Punkte-Regel, so hofft Wollitz, ist man mit „zwei, drei Siegen wieder dran“.

Dass die Cottbuser wieder Anschluss ans obere Tabellendrittel gefunden haben, war nach einer sehr durchwachsenen Hinrunde nicht unbedingt zu erwarten. Der Bundesliga-Absteiger bekam mehr Probleme mit dem nun vollzogenen Umbruch, als es sich die Cottbuser selbst vorgestellt hatten. Wollitz baute nicht nur Neuzugänge wie Markus Brzenska, Marc-André Kruska und Sascha Dum ein, er integrierte dazu Spieler wie Alexander Bittroff, Clemens Fandrich und Adam Straith aus dem eigenen Nachwuchs. Der langjährige Kapitän Timo Rost fand unter Wollitz dagegen keinen Platz mehr.

Die fußballerischen Qualitäten sprach der Mannschaft auch bisher niemand ab. Kommt noch das dazu, was Wollitz die „Gier auf den Erfolg“ nennt, ist noch einiges möglich. Eine Standortbestimmung dürfte gleich der Start in die Rückrunde bringen. Am 17. Januar spielt der FC Energie in Augsburg, empfängt danach daheim Duisburg und reist dann nach Fürth. Dass seine Mannschaft noch einmal ins Trudeln kommt, denkt Wollitz nicht: „Wir haben solche Wackelphasen hinter uns, andere werden sie vielleicht noch bekommen.“

Frank Kastell, dpa

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