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Sport Regional Engelsdorfer Zweitliga-Volleyballerinnen kriminell gut gegen den TV Holz
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20:20 28.09.2014
Im Aufsteiger-Duell gegen den TV Holz hat Lok Engelsdorf am Sonnabend 3:2 gewonnen. Quelle: Dirk Knofe

Naja, zumindest warnt der Lok-Beipackzettel: Krimi statt Sportschau. Auch am Samstagabend wurden die Nerven der gut 200 Fahrgäste beim 3:2 (25:16, 26:24, 23:25, 16:25, 15:15)-Sieg im Aufsteiger-Duell gegen den TV Holz schwindelig gespielt. "Wir wollten unbedingt erfolgreich sein. Es lief auch gut an, doch dann haben wir verkrampft und nicht mehr so frech agiert", sagte Nora Ebert, die auf Gastgeberseite zur besten Spielerin gewählt und mit einer Sektflasche belobigt wurde.

Schon zum Saisonanpfiff gegen Offenburg hatte die Mannschaft von Trainer Ronny Lederer für Herzrasen gesorgt. Alles wurde gut (3:1). Auch die neue Nummer begann losgelöst von schlechten Empfindungen. Einzig Lok-Chef Lutz Lehmann bekämpfte Reste einer fiebrigen Erkältung. Doch angesichts des starken Beginns der Volley-Engel meinte er: "Das tut gut."

Satz eins und zwei waren geprägt von munterem Netzbetrieb. Kapitän Lisa Müller (für die verhinderte Sandra Kirsche) und Sandra Peter droschen die Bälle platziert ins gegnerische Herz. "Unsere Anfangsphase war taktisch super", lobte Coach Lederer. Als jedoch Außenangreiferin Müller was auf die Fingerspitzen bekam und fortan Dienst in der Annahme schieben musste, ging die Lok dem TV Holz auf den Leim. Fehler häuften sich, im Aufschlag holperte es. Aber die Engelsdorferinnen erholten sich.

Satz fünf heilte schließlich alle Wunden - auch Co-Trainerin Jana Suswedyk (24) genoss den Jubel. "Auf die Dauer ist diese Aufregung nicht schön. Aber der Erfolg spricht für das ganze Team", meinte die Bald-Mama (Baby hat sich für den 25. Oktober angemeldet). Nora Ebert, deren Ex-Verein Grimma das zweite 3:0 schaffte, hatte am Sonntag übrigens die beste Frauen-Erholung parat: Shopping. Ebenfalls stark: Die Delitzscher Männer starteten mit einem 3:0-Erfolg in Eltmann.

Engelsdorf: Ebert, Hein, Heinze, Kuhrig, Langguth, Müller, Peter, Schmidt, Trapp, Schulze.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.09.2014

Kerstin Förster

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