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Etatlücke: Carl Zeiss Jena erwägt Notverkauf von Spielern

Etatlücke: Carl Zeiss Jena erwägt Notverkauf von Spielern

Angesichts einer bedrohlichen Etatlücke schließt der Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena einen Notverkauf seiner Leistungsträger nicht mehr aus. „Wenn gute Angebote vorliegen, muss man bei jedem Spieler darüber nachdenken, ihn abzugeben“, sagte Sportdirektor Heiko Weber der „BILD“-Zeitung (Samstag-Ausgabe).

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Der FC Carl Zeiss Jena erwägt zur Schließung seiner Etatlücke den Notverkauf von Spielern.

Quelle: dpa

Jena. „Natürlich geht es auch weiter, wenn in der Winterpause Spieler verkauft werden, aber dann müssten auch die Saisonziele korrigiert werden“, entgegnete Trainer René van Eck. Jena liegt derzeit auf Tabellenplatz zwölf. Zu Saisonbeginn war ein Rang im gesicherten Mittelfeld als Ziel ausgegeben worden.

Bis zum 15. Januar um 15.30 Uhr müssen die Thüringer beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Bürgschaft über 947 000 Euro hinterlegen. Noch würden rund 500 000 Euro fehlen. Mitte Dezember hatte der finanziell angeschlagene Club sogar die Rasenheizung im Ernst-Abbe-Sportfeld für 350 000 Euro an die Stadt Jena verkauft. Der Verein hat sich aber ein Rückkaufrecht vertraglich zusichern lassen.

dpa

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