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Floorball-Löwen legen im ersten Play-off-Finale in der Brüderhalle vor

Floorball-Löwen legen im ersten Play-off-Finale in der Brüderhalle vor

Das Phrasenschwein grunzte heftig. "Leidenschaft hat gegen Spielkultur gewonnen", legte sich Leipzigs Floorball-Routinier Ingmar Penzhorn (34) fest und untermauerte seinen Spruch: "Das stimmt genau.

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MFBC Leipzig - UHC Weißenfels in der Sporthalle Brüderstraße in Leipzig. Martin Stran (r.) gegen Pascal Schlevoigt.

Quelle: André Kempner

Wir haben Willen und Herz gezeigt, das hat diesmal den Unterschied ausgemacht." Am Samstag jedenfalls bebte die Sporthalle Brüderstraße beim 8:5 (0:0, 3:3, 5:2)-Erfolg im ersten Playoff-Finalspiel gegen den Erzrivalen Weißenfels. Gut 450 Fans unterstützten ihr Team, das sich den ersten Matchball auf dem Weg zur Titelverteidigung erkämpfte.

Als im Vorjahr die Löwen den Überraschungs-Coup landeten, Weißenfels bezwangen und Meister wurden, war der langjährige Nationalspieler Ingmar Penzhorn noch in der Schweiz - als Lehrer (Sport/Geschichte), weil er in der Heimat/Region keine Stelle fand. Doch dann klappte es mit einem Job in der Oberschule Regis-Breitingen. Damit einher ging auch das sportliche Comeback bei den Leipziger Floorball-Größen um Kapitän Mattias Persson.

Die Löwen haben vorgelegt. Mehr nicht. "Vor uns liegt noch ein hartes Stück Arbeit. Aber wir können es schaffen", betont Ingmar "Inge" Penzhorn, der den Sonnabend-Sieg mit seiner Geburtstagsnachfeier in schönen Einklang brachte. Stunden zuvor hatten die Männer von Coach Lutz Gahlert und Co-Trainer Stanislav Kanta (steuerte drei Treffer bei) die vorerst letzte Partie in der "Brüderhölle" absolviert. Penzhorn bezeichnete den Playoff-Hit gar als historisches Ereignis. "Hier haben wir so manches Spiel gezogen. Auf dem Parkettboden kommen wir super klar, andere nicht." Wohin die Löwen während der Komplettsanierung der Sportstätte ausweichen, steht noch nicht definitiv fest. Aber mit der kleinen Arena-Halle haben sie ja bereits Bekanntschaft geschlossen.

Die Weißenfelser wollten freilich glänzen und starteten furios. Doch mit besagter Leidenschaft der Hausherren inklusive einem gewohnt starken Patrick Schmidt im Kasten entwickelte sich ein ausgeglichenes, hartes, aber faires Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Unparteiischen Jörg Heuer und Jan Hoffmann verdienten sich ein Sonderlob. Den Leipziger Torreigen eröffnete Peter Dietel zum 1:0.

Der UHC war nachfolgend um den raschen Ausgleich bemüht, biss sich aber an der MFBC-Defensive die Zähne aus. Statt des Ausgleichs erhöhte Stansislav Kanta zum 2:0. Es folgten zwei weitere Treffer binnen einer Spielminute. Zunächst verkürzte Jakob Ohlsson auf 1:2. Die über "Jetzt gehts los"-Rufe manifestierte Aufbruchstimmung im Gäste-Fanblock brachte jedoch Kanta mit seinem Treffer zum 3:1 postwendend zum Erliegen. Auch die Haudegen Penzhorn und Christian Fritsche (34) trugen sich in die Torschützenliste ein. Schließlich netzte Atte Ronkanen mit der Schlusssirene zum umjubelten 8:5-Endstand ein.

Finalspiel Nummer zwei steigt am 10. Mai, 18 Uhr, in der Weißenfelser Stadthalle. Gewinnen die Löwen, ist alles gut. Wenn nicht, dann fällt tags darauf an gleicher Stelle die Entscheidung, garantiert mit Leidenschaft.

MFBC Leipzig: Schmidt, Fuhrmann; Ronkanen 2, Koivistoinen, Kanta 3, Persson, Penzhorn 1, Alex, Weißwange, Fritsche 1, Smeilus, Patzold, Weidemann, Lehtinen, Dietel 1, Zeuner, Stvan.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2014

Kerstin Förster

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