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Fortuna spielt nur 1:1 gegen Energie Cottbus - Gefeiertes Comeback von Fenin

Fortuna spielt nur 1:1 gegen Energie Cottbus - Gefeiertes Comeback von Fenin

Energie Cottbus hat mit viel Herz und Kampf Fortuna Düsseldorf einen wichtigen Punkt abgenommen. Die Rheinländer kamen am Montag in der Lausitz über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus und haben nach dem 26. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga als Tabellendritter nun vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Greuther Fürth und drei Zähler auf den Zweiten Eintracht Frankfurt.

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Dennis Sörensen (l) jubelt über seinen Treffer zum 1:0 für Energie Cottbus.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Cottbus. Bei Energie feierte Martin Fenin nach fünfmonatiger Pause sein Comeback auf dem Rasen. Der Tscheche hatte nach einem Fenstersturz Depressionen und Medikamentenmissbrauch öffentlich gemacht und sich einer langfristigen Behandlung unterzogen.

Dennis Sörensen brachte Cottbus mit einem sehenswerten Kopfball in Führung (26. Minute). Adam Matuschyk schaffte nach Steigerung der Gäste noch den Ausgleich (81.). Vor rund 7000 Zuschauern schenkten sich beide Teams in der hitzigen Partie nichts und kämpften um jeden Meter. Ohne die gesperrten Stammkräfte Rösler, Langeneke und Bodzek gelang es den Gästen erst in der letzten halben Stunde, Druck aufzubauen und die Energie-Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Ranisav Jovanovic scheiterte gleich zweimal am guten Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum.

Die Elf von Trainer Rudi Bommer war lange das zweikampfstärkere Team. Mit nun 29 Punkten und acht Zählern Vorsprung auf Relegationsplatz 16 dürfte Energie in dieser Saison wohl nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben. „Wir hatten uns hier ein bisschen mehr vorgenommen“, sagte Fortunas Kapitän Andreas Lambertz. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht wirklich stattgefunden. Zum Glück haben wir noch den Ausgleich gemacht. Mit dem Punkt müssen wir letztlich zufrieden sein.“

In der 38. Minute feierten die Energie-Fans besonders lautstark. Der Ex-Frankfurter Fenin kam für Dimitar Rangelow auf den Platz, der zwar trotz seiner Oberschenkelprobleme zunächst in der Startelf aufgelaufen war, aber dann doch passen musste. „Ich hoffe, es geht Schritt für Schritt nach vorne. Ich habe sehr viel gelernt. Hoffentlich werde ich jetzt stärker wie vorher“, kommentierte Fenin seine Rückkehr. „Er hat das sehr gut gemacht“, lobte Trainer Bommer.

Erst in einem Gespräch mit einem Psychologen hatte Fenin seine Depressionen und Abhängigkeiten realisiert. Der Weg zurück war hart für den 24-Jährigen und dauerte 156 Tage. Nach dem Okay der Ärzte gab auch Fenin selbst Grünes Licht für sein Comeback.

dpa

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