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Sport Regional GP3-Pilot Kirchhöfer peilt in Spielberg das Podium an
Sportbuzzer Sport Regional GP3-Pilot Kirchhöfer peilt in Spielberg das Podium an
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20:11 20.06.2014
Marvin Kirchhöfer (Archivbild) Quelle: Christian Nitsche

Kirchhöfers fünf Mitstreiter um den begehrten Talente-Titel favorisieren bis auf eine Ausnahme auch Schwarz-Rot-Gold im Endspiel am Zuckerhut. "Unsere Jungs haben sehr stark begonnen und ich hoffe, dass sie das bis zum Endspiel durchziehen", sagte Marvin Kirchhöfer, ehe er an seinem aktuellen Arbeitsplatz im österreichischen Spielberg einflog. Auf dem Red-Bull-Ring steigt am Wochenende das zweite Rennen in der GP3-Serie - Reifen an Reifen mit den Formel-1-Stars.

Kirchhöfer, der für das französische Team ART Grand Prix fährt, nimmt nach dem Auftaktrennen in Barcelona im Gesamtranking den siebten Platz ein. "Dort habe ich schon angekündigt, dass es in Spielberg Richtung Podium gehen soll. Ich bin guter Dinge", schaut der mehrfach dekorierte Nachwuchsmeister zuversichtlich aufs Ösi-Programm. Die Strecke kennt Kirchhöfer bereits, war dort 2012 im Rahmen des ADAC Formel Masters im Einsatz. Nach Startschwierigkeiten gewann der Leipziger das letzte Rennen in der Steiermark und grüßte zum Saisonende als Champion.

Was spielt in Spielberg dem Fahrer in die Karten oder bremst ihn aus? Eine Besonderheit des Red-Bull-Rings (eine Runde 4,326 Kilometer) sind die Höhenunterschiede (maximale Steigung 12 Prozent, maximales Gefälle 9,3 Prozent). Marvin Kirchhöfer weiß: "In den Bergen ist es immer lustig mit dem Wetter. Oft herrschen Mischmasch-Bedingungen. Da musst du pokern, was gut werden oder in die Hose gehen kann. Mir ist die klare Linie lieber." Des Sportlers Wunsch ist dem Wettergott noch lange kein Befehl. Regen, Sonne, Wind - alles ist am Schafskälte-Wochenende dabei. Im gestrigen Training lief es noch nicht ganz rund. "Es gab kleinere technische Abstimmungsprobleme", informierte Vater Uwe Baade.

Da Fußball- und Eishockey-Fan Kirchhöfer auch außerhalb der Rennstrecke nach Perfektion strebt, war er Anfang der Woche zum Medien-Workshop in Düsseldorf. Dort traf er mit Formel-1-Reporter Kai Ebel einen Experten schlechthin. Bereits im Vorjahr hatte es ein Seminar mit Rundum-Kamera-Blick inklusive den Prämissen "Sympathie und Authentizität" gegeben. "Es war quasi eine Auffrischung der Inhalte, aber trotzdem wieder ein Puzzle mehr im Lernprozess", bekannte Motorsport-Freak Marvin, der seine ersten Meriten im Kart einheimste. Deshalb kehrt er auch immer wieder gern an seine sportlichen Wurzeln zurück, wie unlängst zur Veranstaltung von MK-Sponsor Clinicall in Neuss, organisiert vom Ex-Rennprofi Otto Rensing.

Noch einmal WM. Heute Abend zieht sich Marvin Kirchhöfer nach Lage der Dinge das Deutschland-Spiel im TV rein. Weiterkommen ist Pflicht, auch die Mannschaft seines Schweizer Teamkollegen Alex Fontana ist noch im Rennen, dagegen flogen Dino Zamparellis Engländer gestern raus.

Für Fans besteht wieder die Möglichkeit, das Hauptrennen heute live ab 17.20 Uhr in der Leipziger Münzbar zu verfolgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.06.2014

Kerstin Förster

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