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Sport Regional Großer Sieg: Leipziger Icefighters kommen zurück
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23:29 16.03.2018
Die Leipziger Icefighters jubelten am Freitag nach dem Sieg gegen Sonthofen. Quelle: Christoph Specht
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Sonthofen

Spiel vier der Oberliga-Playoffs: Die Exa Icefighters Leipzig zu Gast beim Oberliga-Süd-Sechsten ERC Bulls Sonthofen. Bereits vor Matchbeginn war klar, die Sachsen müssen siegen, um die Serie nochmal nach Taucha zu holen. Und was die Mannschaft von Headcoach Sven Gerike leistete, war das Comeback der Saison. Erneut in Overtime schlugen die Leipziger zu und holten beim 5:4 nach Verlängerung (2:1,2:2 0:1,1:0) die Serie zurück in die kw-Rent Eisarena.

Entsprechend forsch starten die Exa Icfighters in die Partie. Die Gastgeber aus dem Ällgau werden auf dem falschen Fuß erwischt. Dominik Patocka tunnelt Patrick Glatzel, 0:1 – ein Traumauftakt für die Sachsen. Die Bulls sind völlig von der Rolle. Bei den Leipzigern macht sich der Torhüter-Wechsel von Benedict Roßberg auf Eric Hoffmann bezahlt. Die Icefighters stehen defensiv wie eine Eins.
 
Und vorne geht es munter weiter. 10. Minute, Traumkonter über Florian Eichelkraut, der den allein laufenden Schneider bedient. Glatzel wird ausgetanzt – 0:2. Doch 13 Sekunden später der Schockmoment, kurz nicht aufgepasst – das dritte Mal in Folge setzt es einen Gegentreffer kurz nach einem eigenen Tor. Anschluss für Sonthofen. Ausgerechnet der Ex-Leipziger Daniel Rau trifft. „Manchmal bringen wir den Gegner durch blöde Fehler selbst zurück“, hadert Gerike – und soll recht behalten.

Doch zunächst spielt Leipzig spielt Sonthofen an die Wand. „Wir wussten, dass wir mit dem Rücken zur Wand stehen. Wir wollten cleverer spielen, mehr Zug zum Tor haben“, sagt Gerike – genau das beweisen seine Schützlinge. 1:2 zur ersten Pause.

Es geht zunächst positiv weiter. Ein großer Fehlgriff von Goalie Glatzel beschert das 1:3 (25.). In der vierten Schlacht des Achtelfinals ist aber noch lange nichts entschieden. Mehrere Überzahlsituationen vergeben die Leipziger kläglich – und Max Hadraschek erzielt für die Gastgeber prompt das 2:3. Mehr noch, Martin Guth besorgt drei Minuten später das 3:3.

Fällt Leipzig nun auseinander? Nein. Die 100 Leipziger unter den 1500 Zuschauer peitschen ihr Team nach vorn. Reichlich eine Minute später vergoldet Antti Paavilainen eine Traumspielzug zum 3:4. Diesmal ist Sonthofen zu selbstsicher. Der Nackenschlag für Sonthofen?

Schlussabschnitt. Leipzig verteidigt clever, die Bulls müssen kommen. Die Icefighters vergeben eine Überzahl und kassieren wieder prompt den Ausgleich. Derek Roehl netzt in der kurzen Ecke ab – 4:4.

Das Spiel nun Spitz auf Knopf. Herztropfen sind nötig – die Overtime muss entscheiden. Fliegen oder siegen? Leipzig wackelt nicht. Ein Konter nach nur 53 Sekunden besiegelt das verdiente Comeback.

„Einfach geil und verdient. Heute hatten wir den Glücksmoment auf unserer Seite. Das Team hat megageil gearbeitet und sich nie aufgegeben. Das sind die Jungs, die für uns spielen sollen“, sprudelt es aus Vereinsboss André Krüll. Heim-Coach Vogler sagt angesäuert: „Sie sind als Sieger verdient vom Eis gegangen. Wir waren von A bis Z neben der Spur. Manche dachten wir sind im Halbfinale.“

Und Gerike? „Wir haben am Dienstag verdient verloren, aber das passiert uns nur einmal. Für die Schlacht am Sonntag werden wir gewappnet sein!“

Martin Bergau

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