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Handicap-Paddler des SC DHfK kämpfen um Auswahl-Ticket

Handicap-Paddler des SC DHfK kämpfen um Auswahl-Ticket

Getrennte Qualifikation, aber gemeinsam bei den Europa- und Weltmeisterschaften am Start: Nachdem die deutschen Kanuten schon ihre erste Ranglistenregatta in Duisburg absolviert haben und durch Kajakfahrerin Tina Dietze (LVB) und Canadier Stefan Holtz (SC DHfK) die Tickets für den Weltcup kommende Woche in Mailand buchten (LVZ berichtete), beginnen an diesem Wochenende die Parakanuten ihre nationale Qualifikation.

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Die Parakanuten Susanne Drotleff, Ingo Greiner, Robert Göthner und Trainer Stephan Ostermann.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Auf der Regattastrecke in München-Oberschleißheim werden die DHfK-Handicap-Paddler Ingo Greiner und Robert Göthner um die Tickets für die Saisonhöhepunkte in Brandenburg und Moskau kämpfen. Der zweite Auswahl-Wettkampf findet am 25. Mai in Friedersdorf statt.

Beide querschnittsgelähmten Athleten hatten im Vorjahr ihre internationale Premiere gefeiert - in zwei verschiedenen Schadensklassen, die vor der neuen Saison jedoch zusammengelegt wurden. "Jetzt muss Robert in der gleichen Klasse wie Ingo fahren und nur einer von beiden kann sich qualifizieren", nennt Landestrainerin Sandra Müller das zusätzliche Handicap.

Für den WM-Vierten Ingo Greiner (knapp an Bronze vorbei) gibt es nur ein Ziel: "Ich bin super vorbereitet und will wieder international angreifen", sagt der Leipziger, der am 9. Mai seinen 40. Geburtstag feiert. "Die Party steigt erst später. Meine ganze Konzentration ist aufs Training gerichtet." Coach Stephan Ostermann (28), Sportstudent Gesundheits- und Rehasport, hofft auf den Erfolg. "Das Potenzial ist da und der erste Platz drin."

Großer Ehrgeiz treibt auch Robert Göthner an (30). Doch der 2009 im Vierer-Bob verunglückte Sportler hat das Wirtschaftsmathematik-Studium vorrangig im Programm, drei Bootseinheiten müssen reichen. Göthners Ansage lautet: "Ich versuche, alles herauszukitzeln." Die Parakanuten-Gruppe vervollständigt Susanne Drotleff (25), für die die Qualifikations-Regatten allerdings noch kein Thema sind.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2014

Kerstin Förster

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