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Icefighters Leipzig: Sechste Pleite in Folge

Derby gegen Halle Icefighters Leipzig: Sechste Pleite in Folge

Es läuft einfach nicht mehr für die Exa Icefighters: Im Derby gegen die Saale Bulls Halle verlor das Team am Sonntag mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) und wurde in der Tabelle vom Rivalen überholt.

Hart umkämpftes Derby zwischen den Icefighters Leipzig und den Saale Bulls Halle.

Quelle: Stefan Röhrig

Halle. Die Exa Icefighters Leipzig schlittern immer tiefer in die Krise. Bei den formstarten Saale Bulls Halle unterlagen die Leipziger am Sonntag  1:4 (1:1, 0:2, 0:1) und wurden in der Tabelle vom Rivalen überholt. Noch vor Wochen war dies nicht annähernd zu erwarten. Im mit 1770 Zuschauern nicht ausverkauften Eisdom bekamen die rund 200 Leipziger die erste Überraschung schon vor Spielbeginn zu sehen: Stürmer Antti Paavilainen biss auf die Zähne – er wollte unbedingt trotz leichter Gehirnerschütterung auflaufen.

Geschäftsführer André Krüll stand mitten im Fanlager und hoffte auf eine Symbolwirkung. Die zweite Überraschung: Die Icefighters kamen gut aus der Kabine, im Gedränge traf Patrick Raaf-Effertz zur Führung (2. Minute). Wie im ersten Derby ergaben sich Überzahlsituationen, die schlecht ausgespielt wurden. Die Gastgeber fanden besser in die Partie und zeigten mit ihrem geradlinigen Spiel, wie ein Powerplay aufzuziehen ist. Aus dem Gewühl heraus traf Tim May im dritten Nachschuss gegen den geschlagenen Benedict Roßberg (13.). Die Hallenser waren nun sehr am Drücker. Leipzig überstand die Drangphase.

Icefighters zu hektisch

Das zweite Drittel begann in Unterzahl. Halle bewies seine aktuellen Qualitäten. Jan-Niklas Pietsch machte das 2:1 (22.). Fortan hatten die Icefighters die hochkarätigen Chancen, jedoch scheiterten Schneider, Farrell und Velecky innerhalb von zwei Minuten frei vor Goalie Patrik Cerveny. Zum Haareraufen. Die Bulls setzten auf Konter, bei einem Gegenangriff nietete Kai Schmitz mit einem Stockschlag Antti Paavilainen um. Diese übermotivierte Aktion bescherte den Sachsen ein fünfminütiges Powerplay. Die Frage stand: Kippt nun die Partie? Nein. Das fehlende Selbstvertrauen war spürbar, auch wenn das 2:2 in der Luft lag.

Das Gerike-Team agierte zu hektisch und wurde 12,6 Sekunden vor der Pause bitter bestraft. Maximilian Schaludek traf eiskalt zum 3:1. Die Begegnung schien entschieden. Im letzten Durchgang war kein Derbyfight mehr zu sehen. Mit dem nächsten vergebenen Powerplay ergab sich Leipzig. Leipzigs Verteidiger Leonhard Zink legte Halles Maximilian Spöttel mustergültig den 4:1-Endstand auf. Halle feierte kräftig und schwebt im siebten Himmel. Die Exa Icefighters hoffen nach der sechsten Pleite in Folge auf Besserung. Vielleicht kann Kapitän Florian Eichelkraut kommende Woche seinem Team endlich wieder helfen. 

Martin Bergau

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