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Sport Regional Icefighters Leipzig verlieren erstes Viertelfinal-Playoff gegen Selb
Sportbuzzer Sport Regional Icefighters Leipzig verlieren erstes Viertelfinal-Playoff gegen Selb
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22:42 21.03.2018
Nur einmal durften die Icefighters gegen Selb jubeln - nach dem 1:0 durch Damian Schneider. Quelle: Dirk Knofe
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Eishockey-Herz was willst Du mehr? Volle Hütte (1700 Zuschauer), ein packendes, gutklassiges und extrem schnelles Spiel. Riesenstimmung, sogar das Fernsehen war da.

Zum perfekten Glück fehlt doch etwas: Ein Sieg. Die Exa Icefighters verlieren das erste Viertelfinalmatch gegen die Selber Wölfe 1:4 (1:0, 0:3, 0:1) und liegen in der Best-of-5-Serie 0:1 zurück. „Wir waren ein bisschen zu unclever. Wir hätten im ersten Drittel zwei, drei Tore mehr schießen können. Danach hat Selb die Tore gemacht, die wir nicht gemacht haben. Sie waren einfach ein Stückchen cleverer“, analysiert Leipzigs Coach Sven Gerike.

Schon am Donnerstag gibt’s die Gelegenheit auszugleichen – in Selb. Das Spiel (erstes Bully 20 Uhr) wird live im Web-Radio unter www.euroherz.de übertragen.

Es war ein packendes, gutklassiges und extrem schnelles Spiel - den Sieg holten sich am Ende jedoch die Gäste. Die Exa Icefighters verloren am Mittwochabend ihr erstes Viertelfinalmatch gegen die Selber Wölfe mit 1:4. Fotos: Dirk Knofe

Auftakt nach Maß für die Icefighters

Leipzig gegen Selb – ein Match, in dem sich alte Eishockey-Weisheiten bestätigen. Zum Beispiel die, dass Spiele nicht auf der Strafbank gewonnen werden und dass es immer auch um Sekunden geht. Siebte Minute: Erste Strafzeit Selb. Zehn Sekunden, nachdem Achim Moosberger in der Box Platz genommen hat, trifft Damian Schneider nach einer Traum-Kombi zum 1:0. Zum ersten Mal bebt das Zelt, Auftakt nach Maß heißt so was. Und Führung nach dem ersten Drittel.

Minute 26, erste Strafzeit Leipzig. Die Eiskämpfer spielen die Unterzahl eigentlich souverän, lassen kaum etwas zu, doch dann: Die Uhr zeigt 0:01 (eine Sekunde Reststrafe für Hannes Albrecht), da hämmert Selbs Kapitän Florian Ondruschka den Puck mit einem Strich von Schuss von der blauen Linie an IFL-Goalie Eric Hoffmann vorbei ins Tor – 1:1. Munter geht es hin und her, es ist aufregend, beide Teams haben Chancen. Die Gäste nutzen eine: Achim Moosberger trifft aus dem Gewühl zum 1:2 (33.), zum ersten Mal sind die 370 Gästefans lauter als die so sangesfreudigen, aber kurz geschockten Icefighters-Anhänger.

Beide Teams legen nun den sechsten Gang ein. Das Match wird hektischer, aufregender, es geht hin und her, vor beiden Toren brennt es lichterloh. Für eine Sekunde Jubel bei den Gastgebern, doch der Treffer ... zählt nicht: Schlittschuhtor. Leipzig will unbedingt den Ausgleich, da geht im Eifer die Ordnung verloren. Als im Mitteldrittel noch zwei Sekunden zu spielen sind und die ersten Fans ihr Pausenbier holen, kontern die Franken und Dominik Kolb netzt zum 1:3 ein. Zwei Sekunden vor der Pausensirene!

Selb trifft ins leere Tor

Im Schlussdrittel zählen die alten Eishockey-Weisheiten nicht mehr viel. Strafzeiten (zwei Selb, eine Leipzig) werden nicht bestraft. Auch wenn es noch Gelegenheiten gibt, haben die Wölfe das Geschehen unter Kontrolle. Zwei Minuten vor Schluss riskiert Leipzig alles, Torwart Eric Hoffmann geht vom Eis. Bringt nichts – Selb kontert, Kyle Piwowarczyk trifft ins leere Tor, 1:4, Ende Aus.

Erkenntnis nach Spiel eins: Beide Teams agieren auf Augenhöhe (32:35 Schüsse aufs Tor), doch die Franken sind effektiver und cleverer.  

Uwe Köster

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