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Sport Regional Icefighters Leipzig verlieren mit 3:4 in Sonthofen
Sportbuzzer Sport Regional Icefighters Leipzig verlieren mit 3:4 in Sonthofen
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21:44 11.03.2018
Icefigthers Leipzig (Archivbild) Quelle: Modla
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Sonthofen

War das ein Krimi: Über 1200 Zuschauer waren am Freitag Zeuge eines dramatischen ersten Playoff-Duells zwischen den Exa Icefighters und den ERC Bulls Sonthofen. Die glücklichen Sieger waren am Ende die Gastgeber aus Leipzig. „Wir waren schon optisch immer mit Vorteilen, aber Sonthofen ist sehr schwer zu bespielen“, sagte Kapitän Florian Eichelkraut. Die Leipziger gaben eine gefühlt sichere Führung im zweiten Drittel ab und rannten lange einem Rückstand hinterher. Eines zeigte sich sofort: Überzahl, die können Allgäuer. Leipzig schlug im Schlussabschnitt zurück und hatte in der 71. Minute das Glück des Tüchtigen beim Rebound von Niklas Hildebrand.

Am Sonntag fuhren die Leipziger mit moralischem Oberwasser nach Sonthofen. Über 150 Fans der Icefighters sorgten schon beim Einspielen für Heimspiel-Atmosphäre. Auch Spiel zwei der Serie sollte an Spannung nicht zu überbieten sein. Die gastgebenden Bulls ravanchierten  sich für die knappe Hinspielniederlage mit 4:3 (1:0, 1:2, 2:1) bei den Icefighters. Es war ein Match der verpassten Chance auf einen Matchball für die Sachsen. Der erste Abschnitt keineswegs hochklassig. Beide Teams standen defensiv stark. Als Patocka sich mit Schmerzen vom Eis schob, nutzte Sonthofen die Gunst der Stunde. Maximilian Hadraschek tauchte frei vor Roßberg auf. Die Führung der Bulls (12.). Und noch ein Wermutstropfen für die Gäste: Hildebrand musste verletzt nach einem Schlag auf das Knie passen. „Wir müssen beim Arzt schauen“, sagte Coach Sven Gerike im Nachgang.

Das zweite Drittel: Leipzig kam bärenstark aus der Kabine. Hubert Berger glich aus mit einem Onetimer ins Eck (22.). Die Gastgeber drängten folglich auf die Führung. Leipzig-Torhüter Benedict Roßberg wuchs über sich hinaus. Bei eigener Überzahl gab es zwei fatale Strafen für die Bulls. Bei 4 gegen 3 Überzahl schoss Velecky die Eiskämpfer mit einem strammen Schuss sogar in Front. Der einzige Klops des Abends, des sonst so bärenstarke Roßberg, brachte den ERC ganze 32 Sekunden danach zum Ausgleich. Auf Höhe der Torlinie düpierte ihn Sean Morgan. Kurz vor der Drittelpause zog Velecky eine blöde Strafzeit. „Das darf dir nicht passieren“, so Gerike deutlich. Sonthofen bestrafte es prompt nach 41 Minuten durch Routinier Stanley. Die Gastgeber verlegten sich auf die Konter. Die Icefighters übernahmen das Tempo, ein nächster Lapsus von Velecky brachte den Bulls das 4:2 (Derek Roehl). Positiv: Die Sachsen gaben nicht auf. Aber Albrecht stellte auf 4:3. Die Bulls schwammen sich zum Sieg. Gerike nicht gänzlich zufrieden: „Playoff-Eishockey muss man lieben und Spaß haben, der hat mir heute etwas gefehlt.“ Morgen folgt Spiel drei um 19 Uhr in Taucha. „Es wird die nächste Schlacht“, blickt der Siegercoach Heiko Vogler voraus.

Martin Bergau

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