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Sport Regional Icefighters mit 4:5-Niederlage nach Verlängerung inTilburg
Sportbuzzer Sport Regional Icefighters mit 4:5-Niederlage nach Verlängerung inTilburg
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20:47 29.10.2017
Starker Auftritt der Icefighters beim Tabellenführer - trotz Niederlage. (Archivbild) Quelle: Chriatian Modla
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Tilburg/Leipzig

Auch wenn es am Sonntag eine 4:5 (3:2,0:1,1:1,0:1)-Niederlage bei den Tilburg Trappers setzte – die Eishockey-Cracks der Exa Icefighters schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Denn Spitzenreiter Tilburg brauchte die Overtime, um den Tabellenzweiten zu knacken. Ein Punkt am Sonntag beim Tabellenführer, drei Punkte vom Freitag gegen den Dritten Duisburg – das „Wochenende der Wahrheit“ hat gezeigt: Die Leipziger sind in bester Verfassung, mischen die Liga auf, sind Kandidat für den Staffelsieg. Am morgigen Dienstag (17 Uhr) kommt Erfurt nach Taucha, da winkt der nächste Erfolg.

In Tilburg ließen sich die Leipziger auch von einem schnellen Rückstand (0:2 nach fünf Minuten) nicht beirren – Damian Martin (10.), Hubert Berger (12.) und Ian Farrell (13.) drehten das Match noch im ersten Drittel. Doch dann machten die von Bohuslav Subr trainierten Holländer mächtig Betrieb, mehr als der Ausgleich durch Nick de Ruiter gelang im Mittelabschnitt jedoch nicht. Gleiches Bild im Schlussdrittel: Tilburg machte unheimlich Druck, Leipzig konterte gefährlich. Einen solchen veredelte Hannes Albrecht –  in Unterzahl! –  zur 4:3-Führung (43.), mehr als der Ausgleich (Vogelaar, 52.) gelang den Gastgebern jedoch nicht.  Die Overtime als Krönung einer so hochklassigen wie spannenden Partie – Tilburgs Star-Stürmer Parker Bowles verhinderte mit seinem Treffer nach dreieinhalb Minuten den Triumph Leipzigs.

„Angesichts der Tatsache, dass uns wichtige Leute fehlen, hätte ich vor dem Wochenende die vier Punkte unterschrieben“, sagte Icefighters-Coach Sven Gerike. „Nach dem 0:2  hätten wir auseinanderfallen können. Das ist nicht geschehen, und das ist eine große Leistung. Ich bin sehr stolz auf das Team.“ Entgegen seiner Gewohnheit haderte der Coach mit der Schiedsrichterleistung. Tatsächlich sorgte die Unparteiische Nicole Hertrich mit ihren Entscheidungen für viel Frust im Lager der Icefighters. Gerike: „Umso wertvoller ist der Punktgewinn.“   

ukö

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