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23:14 27.10.2017
Antti Paavilainen beim Spiel Icefighters Leipzig vs Füchse Duisburg Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Nicht zu fassen! Die Exa Icefighters Leipzig bleiben zu Hause ungeschlagen und verteidigen am Freitag auch gegen Tabellennachbarn Füchse Duisburg ihre Festung kw-Rent Eisarena. Vor 1200 Zuschauern mag das 5:2 (1:2, 2:0, 2:0) am Ende deutlich klingen, allerdings war die Partie wesentlich spannender.

Im Eishockey-Spitzenspiel der Oberliga-Nord haben die Leipziger Icefighters am Freitag die Füchse Duisburg mit 5:2 (1:2; 2:0; 2:0) besiegt. (Bilder: Christian Modla)

Leipzig kam gut aus den Startlöchern und setzte die Duisburger früh unter Druck. Doch dann eine Strafzeit gegen Leipzig. Die Füchse schnell in Formation. Der erste Fernschuss zischt rechts vorbei. Slanina schnappt sich die Scheibe und netzt zum 0:1 ein. Es war klar: Keine Unterzahlsituationen mehr schaffen. Die Leipziger sind keineswegs geschockt. Strafe gegen Duisburg. Auch die Sachsen können Powerplay. Hofverberg zieht ab und Farrell hält die Kelle goldrichtig rein. 1:1 nach 7 Minuten – ein echtes Spitzenspiel startet furios. Ein Fight auf Biegen und Brechen nimmt seinen Lauf.

Duisburg souveräner, spielt die feine Klinge. Oft brennt es lichterloch. Die Gastgeber setzen auf die schnellen Gegenstöße und verbuchen die klareren Chancen. Eichelkraut sieht nach einem Duisburger Fehler im Spielaufbau den schnellen Martin im Slot. Knapp links oben vorbei. Es folgt die nächste starke Phase der Gäste. Der gute Schiedsrichter Sven Fischer hat den Arm erneut oben. Duisburg in Powerplay und was nun folgt, war klar: Verelst macht das 1:2. „Den haben wir uns blöd selbst ins Tor abgefälscht“, meint Coach Sven Gerike. Seine Pausenansprache: „Weiter laufen, arbeiten, ruhig bleiben.“ Genau die richtige Strategie, auch wenn Duisburg zunächst tonangenbend bleibt. Leipzig nimmt langsam Fahrt auf, das Chancenplus steigt. Ein Doppelschlag von Komnik und Berger  drehen das Spiel. „Unsere jungen Spieler machen die Tore zwei und drei. Das spricht für die Mannschaft“, freut sich Gerike.

Die Füchse werden aggressiver und drücken bis ins letzte Drittel hinein. „Das werden gefühlte vierzig Minuten“, ist der verletzte Damian Schneider sich sicher. Goalie Roßberg packt gegen Huebscher einen Monstersave aus und dann schlagen die Icefighters eiskalt zu. Der nächste Doppelschlag von Albrecht und Hofverberg besiegelt das 5:2. Das Tollhaus Eiszelt bebt! Die Gäste aus dem Ruhrpott sind K.o. und  werden an die Wand gespielt. Nach der Schlusssirene tanzen die Sieger Macarena. Platz ist zwei gefestigt – bleibt auch nach dem Sonntagskracher in Tilburg sicher. Wie geht man ins Spiel? „Spaß haben, erstmal sind wir auf die geile Mannschaftleistung stolz“, sagt der Coach.

Martin Bergau

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