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Sport Regional Icefighters verlieren gegen Tilburg
Sportbuzzer Sport Regional Icefighters verlieren gegen Tilburg
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20:23 25.02.2018
Erek Virch (Icefighters #4) gegen Max Hermens (Tilburg) beim Spiel Icefighters Leipzig vs Tilburg Trappers. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Die Voraussetzungen vor der Partie in Taucha ähnelten sich. Doch wie sahen die Protagonisten den Overtime-Thriller gegen die olympischen Athleten aus Russland? Großes Gruppenschauen aufgrund der Uhrzeit war am eigenen Spieltag nicht drin. „Wir haben uns wie alle auf 5  Uhr den Wecker gestellt. Wir sind beide wach geworden, haben uns angeschaut und den Kopf geschüttelt“, gestand Mara Bauer, die Freundin von Icefighters-Stürmer Patrick Fischer. „Aber mein Schlaf war unruhig. Ab dem zweiten Drittel war ich dabei“, sagte sie und sah das Unheil in der Overtime kommen. „Als die Strafe gegen Reimer kam, war es mir klar.“ Die

Icefighters selbst hoffen auf eine weitere Initialzündung für ihr Ziel einer Eishalle in Leipzig. „Unsere Mannschaft hat bei Olympia richtig Größe gezeigt. Wir müssen uns alle nicht kleiner machen als wir sind. Es ist der geilste und emotionalste Mannschaftssport der Welt“, sagte Geschäftsführer André Krüll. Chefcoach Sven Gerike schlug in die gleiche Kerbe: „Es war unglaublich, was die deutsche Mannschaft erreicht hat. Es war riesig für unser Eishockey. Wir müssen die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“

Nur Stunden nach Thriller eins folgte der nächste. Erneut musste die Overtime entscheiden. Die Exa Icefighters verloren mit 2:3 (0:0, 0:2, 2:0, 0:1) in der Verlängerung gegen die niederländische Truppe aus Tilburg. Es entwickelte sich ein starkes und schnelles Oberliga-Match auf Augenhöhe. Tilburg spielte die etwas versiertere Klinge, die Icefighters vertraten ihren Namen mit allen Tugenden. Beide Teams verzeichneten Chancen, Treffer gab es zunächst keine. Im zweiten Drittel drängte zunächst Leipzig. Damian Schneider kam von der Strafbank zurück und vergab den Alleingang. Kurz vor der Pause legte Tilburg mit zwei gnadenlosen Toren vor – doch die Icefighters steckten nie auf. Ein schnelles Tor von Paavilainen ermöglichte die Rückkehr ins Match, welche Damian Schneider vollendete (57.). Wie im Olympia-Finale musste die Verlängerung entscheiden und wieder jubelte das andere Land.

„Wir sind durch solche Spiele sehr gut gerüstet für die Playoffs“, freute sich Gästetrainer Bohuslav Subr. Gerike war auf seine kleine 14-köpfige Truppe stolz, sieht sie weiter auf dem richtigen Weg für die Playoffs und „hofft auf Rückkehrer“. Leipzig muss am Freitag abwarten, wie die Konkurrenz spielt. Zwischen Platz drei und sieben liegen nur drei Zähler. Gegen Essen könnte es kommenden Sonntag zum dramatischen Endspiel um das Heimrecht kommen.  Martin Bergau

Martin Bergau

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