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Icefighters verlieren munteres Scheibenschießen

6:7-Pleite in der Eishockey-Oberliga Icefighters verlieren munteres Scheibenschießen

Der wichtige Heimvergleich der Leipziger Iccefighters gegen Hannover Scorpions ging verloren. Die Icefighters kämpfen weiter ohne Sieg gegen die Durststrecke. Am Sonntag kommt es zum nächsten Derby - eine neue Chance?

Icefighters Leipzig gegen die Hannover Scorpions

Quelle: Chrstian Modla

Taucha. Die Exa Icefighters Leipzig und die Durststrecke ziehen weiter gemeinsam Kreise. Der ganz wichtige Heimvergleich gegen den Tabellennachbarn Hannover Scorpions ging am Freitag in Taucha vor gut 1200 Zuschauern 6:7 (1:3, 3:2, 2:2) verloren. „Wir sind gut raus gekommen und waren richtig ready“, sagte Gäste-Trainer Dieter Reiss.

Nach zehn Sekunden fiel das schnellste Gegentor der Icefighters-Geschichte – gute sechs Minuten später das 0:2. Es folgte die früheste Auszeit der Gerike-Regentschaft. Dennoch ging der erste Abschnitt 1:3 verloren. Trainer Sven Gerike ging mit seinem Team hart ins Gericht: „Wir haben vorher viel gesprochen. Das erste Drittel war aber einfach nur peinlich.“

Der muntere Torreigen nahm in den zweiten zwanzig Minuten seinen Gang. Leipzig wurde stärker, kam immer zum Ausgleich. Der Negativlauf wollte es so. Endgültig gedreht bekamen die Eiskämpfer das Spiel aber nicht mehr. Immer wieder setzte es nach den Ausgleichstreffern böse Nackenschläge. „Dass wir Herz und Charakter haben, will ich den Jungs nicht absprechen. Aber das reicht einfach nicht. Der Kopf muss wieder da sein. Willkommen in der kleinen Krise. Jetzt wird es Zeit, dass wir wach werden und uns nicht um den Lohn der harten Arbeit bringen“, so Gerikes klare Worte mit angeschlagener Stimme. Antti Paavilainen musste auch noch ins Krankenhaus. Der nächste gebrauchte Abend.

Die Icefighters Leipzig haben gegen die Hannover Scorpions mit 7:6 verloren. Foto: Christian Modla

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Die Scorpions sind vorbei. Am Sonntag kommt es zum dritten mitteldeutschen Derby. Vor gut drei Wochen lagen die Sachsen schier uneinholbar vorn, nun scheint ein Machtwechsel in der Region bevorzustehen. Die Saale Bulls haben einen Lauf, gewannen gestern 3:0 bei den Hannover Indians und sind nur noch zwei Zähler hinter den Leipzigern. Mit einer geschickten Abwehrtaktik rollen die Bullen das Feld von hinten auf. Die geschwächten Reihen wurden mit Kacper Guzik (Stürmer) und Föli Lars Schiller (Verteidiger) verstärkt. Wer setzt da aktuell noch einen Pfifferling auf die Leipziger? Wohl keiner. Genau da liegen die Chancen der angezählten Exa Icefighters.

Martin Bergau

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