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Knapper Sieg: HC Leipzig schafft gute Ausgangslage für EC-Rückspiel gegen Viborg

Knapper Sieg: HC Leipzig schafft gute Ausgangslage für EC-Rückspiel gegen Viborg

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig können im Europapokal der Pokalsieger weiter vom Finale träumen. Der mehrfache deutsche Meister setzte sich am Sonntag im Halbfinal-Hinspiel gegen den dänischen Vertreter Viborg HK nach starker Leistung mit 30:29 (14:15) durch.

Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Dänemark am Ostermontag geschaffen.

„Es war ein wahnsinnig schweres Spiel für uns. Aber ich muss meiner Mannschaft als auch dem Publikum ein riesen Kompliment machen", freute sich Stefan Madsen über den knappen Sieg. Besonders die Abwehrleistung sei trotz der 29 Gegentore seiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Denn Viborg, das nicht nur körperlich, sondern zunächst auch spielerisch einfallsreicher agierte, zeigte vor allem in den Anfangsminuten seine individuelle Klasse. Der dreimalige Champions-League-Gewinner glänzte mit sehenswerten Anspielen an den Kreis. Aber auch aus dem Rückraum kam das Team des ehemaligen HCL-Trainers Martin Albertsen in Form von Grit Jurack zu wichtigen Toren.

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Leipzig. Rammstein warf Flammen, Die Ärzte lösten Schweißströme und Feueralarm aus, aber Santana war schlicht der Erste: Konzert Nr. 1 in der Arena Leipzig ging am 31. Mai 2002 über die Bühne. Seitdem kamen rund 3,5 Millionen Besucher zu 900 Show- und Sportveranstaltungen. Am Donnerstag ließen Konzertveranstalter, der HC Leipzig und die Betreibergesellschaft ZSL zehn Jahre Arena Revue passieren.

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Hingegen unterliefen Leipzig anfangs zu viele Flüchtigkeitsfehler im Angriff. „Wir sind sehr nervös gewesen zu Beginn", bestätigt Saskia Lang. Obendrein nahm sich der HCL ungenaue Würfe, so dass der Gastgeber mit 5:7 (13.) ins Hintertreffen geriet. Erst Mitte der Halbzeit steigerte sich der mehrmalige deutsche Meister. Aus einer aggressiven Abwehr heraus kam Leipzig vermehrt zu Kontertoren und schaffte durch Louise Lyksborg in der 22. Minute erstmals eine 12:11-Führung.

Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, bei dem beide Teams spielerisch auf hohem Niveau agierten. Auf Seiten der Leipziger steigerte sich vor allem Katja Schülke im Tor, die ihr Team in der Schlussphase mit wichtigen Paraden im Spiel hielt. „Schülki hat heute Weltklasse gehalten. Sie war eine zu große Herausforderung für uns", musste Gäste-Coach Albertsen eingestehen.

Trotz des knappen Erfolges warnt Leipzigs Stefan Madsen: „Das war nur die erste Halbzeit. Wir haben noch eine vor uns - in Dänemark. Und ich weiß, dass Viborg zu Hause eine ganz andere Mannschaft sein wird." Der gleichen Meinung ist auch Grit Jurack: „Wenn wir unsere Tore vorne rein machen, dann gewinnen wir", zeigt sich die ehemalige Leipzigerin vor dem Rückspiel am Ostermontag selbstsicher.

HCL:

Schülke, Plöger; Visser 2, Lyksborg 4, Augsburg 5, Müller 8, Schulze 1, Kudlacz 4, Lang 3, Hubinger 2, Ommundsen 1/1.

Viborg HK:

Pedersen, Due; Skov 2, Frafjord 1, Jurack 7, Larsen 1, Gulldén 9/7, Varzaru 2, Ahlm 3, Althaus 1, Fisker 3.

Strafen:

HC Leipzig 2x2 Minuten; Viborg HK 1x2 Minuten

Siebenmeter:

HC Leipzig 2/1; Viborg HK 7/7

Zuschauer:

5191

Anne Kunze

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