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L.E. Volleys geben in Schwaig zwei Punkte ab

L.E. Volleys geben in Schwaig zwei Punkte ab


Leipzig. Die L.E. Volleys haben ihr Auswärtsspiel beim SV Schwaig mit 2:3 verloren. Verletzungspech, eine schlechte Beleuchtung und die Schiedsrichter machten das zweite Adventswochenende für die Leipziger zu einem unglücklichen.

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Schon vor der Partie standen die Zeichen schlecht: In den Reihen der L.E. Volleys fehlte Punktesammler Eder Pinheiro und Hannes Höpfner. Kapitän Jan Günther war am Freitag auf dem Fahrrad von einem Auto die Vorfahrt genommen worden und so musste er mit genähter Platzwunden und Zerrungen im Bein in die Fremde

Im ersten Satz gingen die L.E. Volleys schnell mit 3:0 in Führung. Die Schwaiger spielten unbeeindruckt weiter, das Spiel pendelte hin und her. Um Punkt 20 herum passierte dann etwas ungewöhnliches: Ein Viertel der Lampen fiel aus und es wurde weihnachtlich schummrig in der Halle. Die Hallenherren kamen kurzzeitig besser mit der Situation zurecht und bauten eine Führung auf 21:24 aus. Eine nervenstarke Aufschlagserie riss das Ruder herum, die L.E. Volleys gewannen den ersten Durchgang mit 27:25.

Der zweite Akt begann wie der erste: ausgeglichen. Dann spielten die Volleys ihr Potential aus und zogen auf 11:6 davon. Doch viele Eigenfehler brachten die Schwaiger immer wieder ins Spiel. Die Annahme begann zu wackeln und fehlende Konstanz machte die Vorsprünge immer wieder zunichte. Die Schwaiger punkteten mit ihrem geradlinigem Spiel. So pendelte der Satz bis zum Finale hin, das dann leider ein anderer Akteur entschied: das 26:24 für die L.E. Volleys wurde ein 25:25 – vermutlich war es auch den Schiedsrichtern einfach zu dunkel. Der Satz ging an den SV.

Im dritten Durchgang taten die Leipziger das was sie können: druckvoll und nachhaltig Volleyball spielen. Nach einem Fehlstart mit 2:6 kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Busse wieder heran. Die L.E. Volleys ließen sich kleinere und größere Vorsprünge nicht mehr nehmen. Der Satz ging verdient mit 25:20 nach Leipzig. 

Im vierten Satz liefen die Volleys von Beginn an einem Punktevorsprung der Gastgeber hinterher.  Die schwächelnde Annahme machte es Zuspieler Alexander Schneider ein ums andere Mal schwer Varianten zu spielen und so blieben die Angriffsaktionen in ihrer Vielfältigkeit weit hinter den Möglichkeiten zurück. Doch die Moral stimmte: Immer wieder wurden Vierpunkteabstände wett gemacht, beim 24:24 und drei nicht genutzten Satzbällen der Gastgeber war der Ausgleich geschafft.  Aber leider vergebens: Der Durchgang ging mit  24:26 an Schwaig.

Und dann wieder ein Tie-Break, nicht der erste in dieser Saison für die L.E. Volleys.  Dieser ging mit 11:15 verloren und damit auch nach 117 Minuten das längste Spiel des Bundesliga-Tages der Männer Süd.

Für die L.E. Volleys spielten: Alexander Schneider, Andi Klingbeil, Jan Paule Günther, Christian Jende, Paul Geisler, Erik Wichert, Rudolf Klug

Anne Grimm, Manfred Wiesinger

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