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Sport Regional L.E. Volleys weiter an der Spitze
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16:04 25.10.2015
Sebastian Hähner überwindet den Gäste-Block. Quelle: Modla
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Leipzig

Der Beweis ist erbracht: Die L.E. Volleys können sowohl in ihren roten als auch den schwarzen Wettkampf-Hosen gewinnen. Das dunkle Stück trug das Zweitliga-Team von Trainer Steffen Busse am Samstagabend beim zweiten Heimsieg der Saison. In der L.E. Play-Arena wurde Aufsteiger ASV Neumarkt klar mit 3:0 (25:19, 25:9, 25:22) bezwungen. Mit stehenden Ovationen feierten 199 zugelassene Zuschauer (ausverkauft) die starke Truppe und deren erfolgreichen Kampf an der Tabellenspitze.

Im ersten Durchgang hielten sich die Hausherren noch vornehm zurück, ließen den einen und anderen Fehler zu. Doch was vom ersten Punkt an stimmte, war die Jubeltanz-Kreation. Besagte Vorstellung ist eine rhythmische Mischung aus „Die-Hände-zum-Himmel“, Hula und Hossa. Als Augenzeuge dieser netten Volleys-Masche grüßte Henry Glöckner (24). Der Ex-Libero auf Leipziger Seite, seit September Student an der Hochschule des Bundes im nordrhein-westfälischen Brühl, wollte die Jungs einfach mal sehen. „Die Stimmung gefällt mir super, die bisherigen Ergebnisse natürlich auch“, sagte der angehende Kriminalist. Zustimmendes Nicken erhielt Glöckner von Linke-Stadträtin Margitta Hollick sowie zahlreich anwesenden Sponsoren.

Mit einer Gala bestachen die Busse-Männer im zweiten Satz. Einmal mehr glänzten Sebastian Hähner (28) und Jannik Kühlborn (22) mit gnadenlosen Schmetterbällen für die Galerie. Die hatten Pfiff und Pfeffer zugleich. Anschließend drehte sich das Wechselkarussell. Der Coach vertraute den bis dato mitfiebernden Volleys-Akteuren, am Ende war der gesamte Dreizehner-Kader am Sieg beteiligt. Bedeutungsvollen Szenenapplaus von Busse erhielt Erik Wichert (27). Es sah insgesamt sehr positiv aus. Doch mit zunehmender Satzdauer witterten die Neumarkter ein bisschen viel Abendluft (19:16). Aber im kollektiven Miteinander draußen und drinnen wurde der Fall zum Guten gelöst. „Alles gut, wir machen Fortschritte“, konstatierte Trainer Steffen Busse, der den dritten Satz als „gefährliche Situation“ einschätzte und wiederum für Teamfindung – und Geist verteidigte. Überglücklich war Martin Burgartz, zum wertvollesten Spieler der Partie gekürt. „Da war Biss dahinter“, freute sich der 24-Jährige.

Der Blick von oben geht nach vorn und ins Delitzscher Volleyball-Land. Am Sonnabend wartet dort das legendäre Derby der erfolgreichen Nachbarn. Volleys-Präsident Manfred Wiesinger: „Das wird für uns die erste richtige Bewährungsprobe gegen einen richtig schweren Gegner.“ Die roten Hosen (bisher bei vier Siegen an) liegen bereit.

L.E. Volleys: Rodiek, Thater, Weber, Freese, Oswald, Hähner, Günther, Kühlborn, Burgartz, Wichert, Metelskiy, Roscher, Ehrhardt.

Von Kerstin Förster

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