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LSB Sachsen hofft auf 20 Olympia-Nominierungen

LSB Sachsen hofft auf 20 Olympia-Nominierungen

Elf sächsische Sportler haben die Olympia- Tickets bereits sicher, doch Michael Rösch, René Sommerfeldt, Claudia Nystad, Tom Reichelt und Thomas Florschütz müssen weiter um die Olympischen Winterspiele in Vancouver bangen.

Leipzig. Die Verantwortlichen der Landesverbände sind zwei Monate vor dem Saisonhöhepunkt aber optimistisch. „Voraussichtlich werden etwa 20 sächsische Sportlerinnen und Sportler nominiert. Damit erreichen wir ein ähnliches Ergebnis wie bei den zurückliegenden Spielen von Turin“, sagte Eberhard Werner, Präsident des Landessportbundes Sachsen, stolz.

Bei den Winterspielen 2006 in Turin hatten 20 Athleten aus Sachsen teilgenommen und acht Medaillen mit nach Hause gebracht. Für die Sachsen war das die bislang beste Bilanz bei Olympischen Winterspielen. Die heißesten Medaillenkandidaten für nächstes Jahr sind aus Sicht der Funktionäre die bereits nominierten Rodler Tatjana Hüfner, Anke Wischnewski und Torsten Wustlich, im Bob der Frauen Cathleen Martini und Romy Logsch, außerdem die ebenfalls nominierten Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Robin Szolkowy sowie die Nordischen Kombinierer Björn Kircheisen und Eric Frenzel.

Auf Kircheisen und Frenzel setzt auch Ronny Kaiser, Geschäftsführer des Skiverbandes Sachsen. „Beide sind in der Lage, im Einzel eine Medaille zu gewinnen und beide werden auch im Team stehen“, prognostizierte er. „Da kann das Ziel dann auch nur eine Medaille sein. Über Gold würden wir uns sehr freuen. Das wäre mal dran“, meinte er und wies auf zweimal Staffelsilber bei Olympischen Spielen hin. Zudem favorisiert Kaiser die Biathleten Michael Rösch und Tina Bachmann.

Beide hätten gute Chancen, in der Staffel zu laufen und damit auch auf einen Podestplatz. Im Einzel wäre eine Medaille dagegen unwahrscheinlich, Kaiser hofft aber auf einen Platz unter den ersten Sechs.

Weniger rosig sieht es dagegen im Skilanglauf aus. „Die deutschen laufen ihren Top-Ergebnissen der vergangenen Jahre hinterher, so auch René Sommerfeld und Claudia Nystad“, haderte Kaiser. Wenn die Qualifikation für Vancouver geschafft ist, seien für beide auch Medaillen möglich. „Aber aus heutiger Sicht haben sie keine Chance auf Medaillen“, ist sich der Funktionär des Skiverbandes sicher. Insgesamt hofft Kaiser auf sechs Podestplätze für den sächsischen Skiverband, beschwichtigte aber: „Wenn wir das gleiche Ergebnis erzielen wie in Turin, sind wir voll zufrieden.“

Einen kompletten Medaillensatz für den Rennrodel-, Bob- und Skeletonverband wünscht sich RBSV-Präsident Rainer Jacobus. „Ich gehe davon aus, dass wir sowohl im Bob als auch im Rodeln gute Chancen haben“, sagte er, wollte sich aber nicht auf Namen für die Medaillenkandidaten festlegen. „Die Bahn in Vancouver ist sehr komplex, damit ist alles möglich. Je komplizierter die Bahn ist, desto eher sind auch Überraschungen möglich“, weiß er. Gute Chancen habe aber das Bob-Duo: „Mit Martini und Logsch haben wir das Weltcup führende Tandem in unseren Reihen“, betonte er. Und auch Logsch zeigte sich hochmotiviert. „Wir wollen erstmal gesundbleiben, die Qualifikation schaffen und dann auf jeden Fall eine Medaille dort“, sagte sie.

Frauke Sievers, dpa

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