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Sport Regional Leipzig gewinnt in Lübbecke 22:17
Sportbuzzer Sport Regional Leipzig gewinnt in Lübbecke 22:17
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21:15 10.05.2018
SC DHfK Leipzig gegen den TuS N-Lübbecke: Benjamin Meschke (DHfK) gegen Lukas Gierak (TuS #10), Piotr Grabarczyk (TuS #9) bei der Hinrunde am 8. Oktober 2017 Quelle: Christian Modla
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Lübbecke

Den Handballern des SC DHfK fehlt nur noch ein Punkt zum besten Bundesliga-Abschneiden der Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Michael Biegler Donnerstagabend beim Abstiegskandidaten TuS N-Lübbecke in souveräner Manier 22:17 (13:6) und erreichte damit den sechsten Auswärtserfolg der Saison. Mit 35 Punkten haben die Männer um Kapitän Jens Vortmann schon drei Spieltage vor Ultimo die Ausbeute des Vorjahres egalisiert, zudem verbesserten sich die Sachsen vorerst vom achten auf den siebten Rang.

Erstmals nach Amtsantritt von Michael Biegler im Januar gelang dem SC DHfK eine Halbzeitführung, die noch dazu glasklar ausfiel. Lübbecke, das im Hinspiel ein 26:26 erkämpft hatte, spielte gehemmt, den Gästen gelang richtig viel. Dennoch mahnte der DHfK-Coach bei seiner Auszeit beim Stand von 9:4 nach 17 Minuten: „Wir haben vier glasklare Dinger weggelassen, die wir machen müssen. Wir brauchen wieder Konzentration im Abschluss.“

Im Vergleich zum Gegner klagte Biegler auf hohem Niveau, denn Lübbecke  vergab mindestens das Dreifache an besten Gelegenheiten – unter anderem brachten die Ostwestfalen drei Strafwürfe und einige freie Konter nicht an den beiden starken DHfK-Keepern vorbei. Fast schon der entscheidende Nackenschlag war der verwandelte Freiwurf von Philipp Weber in der letzten Sekunde der ersten Hälfte.

Nach dem Wechsel wurde die Aufholjagd der Gastgeber im Keim erstickt. Die Sachsen hatten zwischenzeitlich zehn Tore Vorsprung und brachten die zwei Punkte locker nach Hause. Bester Werfer der Gäste war Philipp Weber mit sechs Treffern.

„Beide Mannschaften hätten mehr Tore erzielen können, dann wäre es ein richtig gutes Handballspiel geworden. Wir wollten die Leistung gegen Kiel korrigieren – das ist uns gelungen“, sagte Michael Biegler. Kapitän Jens Vortmann meinte: "Wichtig ist, dass wir gleich gut im Spiel waren, eine aggressive Deckung gespielt und vorn gute Lösungen gefunden haben."

Frank Schober

SC DHfK: Vortmann, Putera; Weber 6/1, Binder 4, Remke 2, Milosevic 4, Pieczkowski 1, Jahnke 3, Jurdzs, Roscheck, Strosack, Rojewski 2/1, Kunkel, Krzikalla. Zuschauer: 1756. Siebenmeter: 8/4:2/2. Strafminuten: 6:10.

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