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Leipziger Canadier-Duo für Weltcup in Szeged gerüstet - "Steigen ins Boot und das Ding läuft"

Leipziger Canadier-Duo für Weltcup in Szeged gerüstet - "Steigen ins Boot und das Ding läuft"

Der erste Blick auf das attraktive Kraftpaket-Duo fordert die Frage heraus: Wie schaffen es die beiden Leipziger Kanu-Indianer, auf Augenhöhe erfolgreich zu sein? Perfekt, sagen die Canadier-Routiniers Robert Nuck, 1,77 m, und Stefan Holtz, 2,02 m.

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Artistisch ins Ziel: Das Canadier-Duo Robert Nuck/Stefan Holtz vom SC DHfK peilt beim Weltcup in Szeged über 200 m und 500 m wieder die Podestplätze an.

Quelle: freise

Leipzig. "Wir steigen ins Boot und das Ding läuft", lautet für Nuck (31) die einfache Formel, um die Kanu-Weltelite aufzumischen. Freilich gehört schon ein wenig mehr dazu, um sich immer wieder gegen die nie schlafende Konkurrenz durchzusetzen. Beim Weltcup im ungarischen Szeged will es die eingespielte Besatzung des SC DHfK erneut beweisen.

Seit 2006 sind die mehrfachen Weltmeister Robert Nuck und Stefan Holtz, der 2011 von den Rheinbrüdern Karlsruhe an die Pleiße wechselte, gemeinsam auf Kurs - mit Trennungen und Rückschlägen für die Kumpels inklusive. Zu den ganz bitteren Momenten des potenziellen Traumduos zählte das verpasste Olympia-Ticket.

Im besten Kanu-Alter wollen es der Polizeimeister und der Sportsoldat noch einmal wissen. Die Offensive lief im Vorjahr vielversprechend an. Bei der Heim-WM in Duisburg holten Nuck/Holtz das Sprint-Gold und jubelten über Staffel-Silber. Er­klärtes Ziel sind neue Heldentaten. Schlagmann Robert Nuck nennt die Details. "Wir sind Typen, die ein wahnsinnig sensibles Gefühl fürs Wasser haben. Ich sorge vorn für den richtigen Rhythmus und die Zugfrequenz. Stefan haut hinten rein. Das passt, wir sind eine Krafteinheit." "Stimmt", sagt Heim- und Bundestrainer Kay Vesely (38). "Die beiden haben sich gesucht und gefunden, in der Summe passt es." Vesely sieht auch die Vorzüge der Altersweisheit. "Mit über 30 Jahren wissen die genau, worauf es ankommt, sei es im Training oder im Wettkampf. Andere sind da noch Lernende", spielt der Coach auf seine 22-jährigen Youngster Sebastian Hennig und Peter Kretschmer an.

Der hoffnungsvolle C2 musste sich beim jüngsten Weltcup in Racice dem anderen deutschen Boot Ronald Verch/Yul Oeltze (Potsdam/Magdeburg) über die olympischen 1000 Meter geschlagen geben. "Klar war das eine Enttäuschung, dennoch müssen sie locker bleiben. Das große Ziel heißt Rio 2016", betont Vesely, dessen Schützlinge sich intensiv auf die EM im Juli in Brandenburg vorbereiten. Dort werden Hennig und Kretschmer mit Erik Leue (Magdeburg) und Max Müller (LVB) im Vierer sitzen.

Vollzählig haben es die Leipziger Mädels nach Szeged geschafft. Vorjahres-Weltcupgesamtsiegerin Tina Dietze (LVB) kehrt im K2 mit Conny Waßmuth (Potsdam) nach einem Ausflug über die 1000 m bzw. 200 m auf die olympische 500-m-Strecke zurück. Der Vierer fährt mit Dietze, Waßmuth, Franziska Weber und Verena Hantl, das zweite Quartett bilden Sabrina Hering, die Dresdnerin Steffi Kriegerstein sowie die DHfK-Athletinnen Melanie Gebhardt und Anne Knorr. Letztere zwei Damen wollen zudem über 1000 m ihre Medaillenchancen nutzen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.05.2014

Kerstin Förster

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