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Sport Regional Leipziger Icefighters: 2:3 nach Verlängerung gegen die Scorpions
Sportbuzzer Sport Regional Leipziger Icefighters: 2:3 nach Verlängerung gegen die Scorpions
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20:38 11.02.2018
Am Samstag auf dem Augustusplatz beim Eistraum, am Sonntag in taucha gegen Hannover: Die Leipziger Icefighters hatten ein volles Wochenende. Quelle: André Kempner
Taucha

Was für ein Wochenende für die Exa Icefighters. Freitag die bittere 2:4-Pille für die Leipziger in Halle. Sonnabend das Schaulaufen der Leipziger Oberliga-Cracks beim „Eistraum“ vor der Oper. Sonntag dann der Tanz mit Überlänge gegen den Skorpion. Was bleibt? Viele Sympathien, aber nur ein Punkt.

2:3 mussten sich die Icefighters am Sonntag Hannover beugen. Patrick Raaf-Effertz kehrte zurück in den Kader der Leipziger, dagegen fiel Damian Martin neben Dominik Patocka aus. Es „krankt“ ein wenig in den Reihen der Icefighters, auch im Spiel.

Denn gegen die Hannover Scorpions setzten die Eiskämpfer ihre negative Rekordserie im heimischen Zelt fort. Der Tabellenfünfte Leipzig unterlag dem Dritten 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) in der Verlängerung und hadert mit dem Eishockey-Gott.

Wütend zurück aufs Eis

Die Gäste aus Niedersachsen spielten zu Beginn mit viel Körpereinsatz und lockerten so bei den Icefighters den Zahn. „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um in das Spiel zu finden. Dann haben wir mehr gearbeitet und uns mehr Spielanteile erarbeitet. Das war wichtig“, erklärte Chefcoach Sven Gerike.

Den einzigen Treffer in dem ausgeglichenen Abschnitt machten aber die Gäste. Jakob Weber schoss einen Bock, ließ den Gegenspieler im Rücken laufen. Christoph Koziol und Sachar Blank bedankten sich artig: 0:1 (18.).
 
Wütend und druckvoll kamen die angestachelten Icefighters zurück auf das Eis. Das Torschussverhältnis im zweiten Drittel sprach Bände. 13:8, eine positive aber auch zugleich bittere Bilanz – die Sachsen bekommen ihre Offensive nicht mehr auf das Scoreboard. Ein Lichtblick gelang Patrick Fischer (1:1, 26.). „Du musst einfach mal aus den vielen Chancen zwei oder drei Tore mehr machen“, konstatierte Gerike.

Werbeeffekt nach dem Besuch beim Eistraum

Im letzten Drittel fast das gewohnte Bild. Michal Velecky rutschte weg und Schütt schoss das 1:2 von der blauen Linie. Aber die Leipziger bewiesen Comeback-Qualitäten. Hannes Albrecht glich in der Schlussminute aus. Ein schwacher Trost, denn Patrick Schmid gelang in der Overtime das 3:2 für die Gäste. „Wir haben ein schnelles Spiel von beiden Mannschaften gesehen“, meinte der Trainer der Hannover Scorpions Dieter Reiss.

Spieler der Icefighters haben am Sonnabend auf dem Leipziger Augustusplatz gemeinsam mit Fans ein paar Runden auf dem Eis gedreht.

Und Sonnabend war da noch der „Eistraum“. Die Spieler nahmen sich auf dem Eis vor der Oper viel Zeit für Anhänger und Neugierige. Eine halbe Stunde gab es schöne Aktionen für’s Auge, eine halbe Stunde drehten die Mannen von Sven Gerike auf dem Eis Runden mit Fans. Eine Autogrammstunde im Anschluss durfte nicht fehlen. Der Werbeeffekt half, knapp 1300 Zuschauer besuchten das Duell mit dem Skorpion am Sonntag.

Martin Bergau

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