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Sport Regional Leipziger Icefighters wollen am Freitag ersten Heimdreier des neuen Jahres
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22:39 02.02.2018
Icefighters Leipzig gegen Saale Bulls Halle am 28.01.2018 (Archivbild) Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Neun Niederlagen aus den letzten elf Spielen. Es liest sich für den so euphorisch und stark gestarteten Eishockey-Oberligisten Exa Icefighters Leipzig wie eine Horrorbilanz. Mehr noch, das Wort Krise machte kürzlich die Runde.

Seit dem gab es Siege und Pleiten im Wechsel-Rhythmus. Die Siege feierten Leipzigs-Kufencracks zur Überraschung in den fremden Eishallen von Duisburg und Hannover, auch wenn die Dienstagpartie beim Spitzenreiter Tilburg mit 5:7 verloren ging. „Schade, denn wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht“, attestierte der nach zwei Dritteln verletzte Leonhard Zink.

Das hört die Mannschaft um Cheftrainer Sven Gerike zuletzt häufiger. Der Aufwind seiner Truppe ist spürbar – noch zum Jahreswechsel gingen die Icefighters als Tabellenzweiter zur richtigen Krisenzeit mit 6:1 in Tilburg förmlich unter. Doch weder bei dem schwachen Auftritt von damals noch bei der guten Vorstellung vom Dienstag gab es etwas Zählbares für die eng gestrickte Tabelle. Die nackte Wahrheit: Die stetig besser werdenden Leistungen bringen noch keinen Ertrag.

„Natürlich ist es ohne Punkte schwerer zu sagen, dass wir positiv bleiben müssen. Aber wir sind wirklich wieder spielerisch eine Klasse besser geworden“, sagt Gerike. Das am Ende nur die Resultate zählen, ist ihm bewusst. „Es fehlen immer nur Kleinigkeiten. So viel haben wir beim Tabellenführer gar nicht zugelassen. Auch wenn es die sieben Gegentore anders ausdrücken. Bei uns gehen die kuriosesten Schüsse rein, während unsere Versuche oft hängen bleiben“, zeigt Gerike Beispiele bei Schüssen von der blauen Linie auf. Dennoch hadert auch er mit den fehlenden Kleinigkeiten: „Wir müssen noch aggressiver werden im eigenen Drittel und auch in der neutralen Zone besser stehen. Da haben wir beim 5:2 einen großen Fehler begangen.“ Am Ende hatte der 41-Jährige nur noch vier Verteidiger zur Verfügung und Ian Farrell nach hinten beordert.

Wie wird es am Freitagabend aussehen? „Stand jetzt, vor dem Abschlusstraining, ist Stephan Tramm zurück. Die anderen beiden wollen es probieren“, so Gerike. Sollten Esbjörn Hofverberg und Leonhard Zink spielen können, so könnten alle Verteidiger-Paare wieder zusammen sein. „Das kann auch nochmal helfen, um mehr Konstanz und Sicherheit reinzubringen“, meint der Headcoach.

Mit den Füchsen Duisburg gastiert am Freitag 20 Uhr in der kw-Rent Eisarena ein ebenfalls 2018 strauchelnder Verein bei den Eiskämpfern. Gerike hält sich kurz: „Sie haben eine ähnliche Serie wie wir. Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen und müssen selbst viel im Offensivdrittel spielen.“ Bekanntlich machen mental angeschlagene Teams dann Fehler.

Die Saisonbilanz ist mehr denn je ausgeglichen. Beide verbuchten 6 Punkte bei 11:11 Toren. „Es wird intensiv und eng. Wer es mehr will, wird entscheidend sein und das wollen wir wieder daheim sein“, sagt Gerike und ergänzt vielsagend „Das Zelt muss wieder eine Festung sein. Hier darf nicht jeder Gegner kommen, sich über die tolle Stimmung freuen und mit Punkten nach Hause fahren.“ Karten für das direkte Duell Vierter gegen Fünfter sind noch vorhanden.

Da der Vierte noch mit Heimrecht in die Play-Offs geht, steht ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“ an. Mit den richtig gedrehten Stellschrauben wollen die Exa Icefighters die Fans jubeln lassen und Big Points für jenen Vorteil in der ersten Runde sammeln.

Martin Bergau

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