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22:28 26.02.2018
Test abgesagt, alle packen mit an: Die Corvette wird bei Schneegestöber auf dem Circuit Paul Ricard wieder in die Garage gebracht.
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Marseille/Leipzig

Es war tatsächlich der Schnee von gestern, der den geplanten Test-Start für Marvin Kirchhöfer ins Wasser fallen ließ. Am frühen Nachmittag sah es auf dem Circuit Paul Ricard nahe Marseille bereits nach Absage aus, weil die Flocken mächtig tanzten. Es blieb dabei, kein grünes Licht für Leipzigs ambitionierten Rennfahrer und dessen erste Runden in seinem neuen Supersportwagen, einer Corvette C7 GT3-R. „Schade, wir wollten checken, ob alles funktioniert. Aber die Sicherheit geht vor. Dann eben am Dienstag neuer Anlauf“,  meldete sich der 23-Jährige aus Frankreich.  

Mit Vollgas in die Meisterschaft heißt es für Kirchhöfer spätestens am 13. April. Dann startet in Oschersleben die neue Serie im ADAC GT Masters. Für „MK“ ist es die zweite Saison in einer der weltweit stärksten Rennserien. Das Cockpit übernimmt der Leipziger für das amtierende Meisterteam Callaway Competition. Über Fahrer Nummer zwei herrscht noch Stillschweigen. „Das ist ein großer Schritt für mich, und es freut mich sehr, ein Teil dieses erfolgreichen Teams zu werden“, sagte Marvin Kirchhöfer. Beide Seiten suchten und fanden sich  – passend. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich die Teambesitzer Ernst Woehr und Giovanni  Ciccone sowie Ingenieur Florian Möhring mit ihrem neuen Mann hinterm Steuer. Der Bolide hat 600 PS unter der Haube. Das Maß der Motorsport-Dinge für Kirchhöfer. „Ich bin hoch motiviert.“

Die Erwartungen sind hoch

Callaway Competition gehört zu den Top-Mannschaften im ADAC GT Masters und beendete die Meisterschaft seit 2012 in den Top-Drei. 2013 und 2017 wurden die Fahrer- und Teamwertung gewonnen. Damit ist die Erwartungshaltung hoch, die Konkurrenz stärker denn je. 37 Fahrzeuge gehen auf die Strecke. Dabei sind acht Hersteller und mit Honda und Ferrari zwei neue.

Insgesamt umfasst der Kalender sieben Rennwochenenden. Mit Tschechien, Österreich und den Niederlanden ist die „Liga der Supersportwagen“ drei Mal im Ausland unterwegs. Das Heimspiel steigt am zweiten September-Wochenende auf dem Sachsenring. Abstecher sind erlaubt. „Parallel arbeiten wir an einem Engagement in der Blancpain GT Series und weiteren Rennen“,  heißt es aus der Leipziger Zentrale um Chef Uwe Baade. Dessen Sohn frohlockt: „Mit einem Start beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife würde ein Traum für mich in Erfüllung gehen.“

Kerstin Förster

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