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Sport Regional Leipziger auf dem Treppchen bei den 15. Neuseenclassics
Sportbuzzer Sport Regional Leipziger auf dem Treppchen bei den 15. Neuseenclassics
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22:01 28.05.2018
Roman Pitsch, Valentin Szalay, Anthony Spysschaert (von rechts). Quelle: Foto: M. Klöppel
Leipzig

Bekannte Gesichter haben sich bei den Neuseenclassics (NSC) auf und abseits der Str
ecke eingefunden. Neben dem Leipziger Radprofi Rüdiger Selig setzten sich auch der frühere Weltklassefahrer Sebastian Lang, Volkmar Müller von der Leipziger Gruppe, Ex-NSC-Organisator Jens Wöhlert und Christian Stoll den Helm auf. Letzterer ist Stadionsprecher von Werder Bremen und meinte: „Ich liebe diese Strecke und diese Stadt. Würde ich nicht in Berlin wohnen, wäre Leipzig meine erste Wahl im Osten.“

Leipziger haben die Nase vorn

Jubeln durften am Ende vor allem auswärtige Athleten. Beim Radmarathon, der auf einer Länge von 300 km durch das Neuseeland und Muldental führte, hatte mit Elisabeth Schwibs aber eine Lokalmatadorin die Nase vorn. Die 36-Jährige triumphierte in 10:44,05 h. Bei den Männern gewann der Chemnitzer Raphael Grützmann (9:16:51 h). Insgesamt starteten fast 150 Radsportler über die erstmals angebotene Distanz.

In Person von Roman Pitsch schaffte es über die 100 km zumindest ein „halber“ Leipziger aufs Treppchen. Der 30-Jährige rauschte für die Firma Rothai Sports aus der Dufourstraße nach 2:18:59 h als Dritter durchs Ziel: „Es war ein ziemlich schnelles Rennen. Taktische Aspekte und das Wetter haben es beeinflusst.“ Pitsch hat in Leipzig Medizin studiert, wohnt mittlerweile in Nürnberg, hat aber noch viele Freunde an der Pleiße.

Muldentalstraße ist Sturz-Falle

Zum Thema Stürze: Ein Brennpunkt war nach LVZ-Informationen die Muldentalstraße. Obwohl Polizisten und Helfer in der Kurve am Sportplatz Liebertwolkwitz stimmgewaltig und mit Trillerpfeifen vor massiver Rutschgefahr warnten, seien viele Fahrer mit hohem Tempo abgebogen. So mancher, der über die nasse Fahrbahnmarkierung rollte, kam zu Fall, heißt es von Beobachtern.

Lob von lokaler Radsport-Größe

Wolfgang Schoppe hat das sportliche Geschehen am Start- und Zielbereich von außen interessiert verfolgt. Der langjähriger Geschäftsführer beim Sächsischen Radfahrer-Bund (SRB) lobte: „Man kann vor dem Veranstalter nur den Hut ziehen. Dafür, dass er das Traditionsrennen am Leben erhält.“ Solche Events seien wichtig, um den Radsport im öffentlichen Bewusstsein zu bewahren. Zudem hätten Jedermänner so die Gelegenheit, ihr Leistungsvermögen zu testen.

Die Bedingungen in Leipzig stufte Schoppe als gut ein. Dennoch monierte der 76-Jährige den Rückzug aus Zwenkau: „Die Leute reisten damals in riesigen Gruppen aus den umliegenden Orten an. Tausende Zuschauer waren da. Es war ein richtiges Volksfest. An diese Atmosphäre kommt Leipzig noch nicht ran.“

Familienevent mit Volksfest-Charakter

Geht es nach NSC-Organisationsleiter Ronny Winkler, soll das aber künftig der Fall sein: „Wir wollen die Classics zu einem Familienevent mit Volksfest-Charakter ausbauen.“ Der Anfang wurde am Wochenende mit Kinderrennen, Street-Food-Markt und Hüpfburg gemacht.

Von Matthias Klöppel

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