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Sport Regional Mit 4:1 vor Heimkulisse: Exa Icefighters bezwingen Preussen Berlin
Sportbuzzer Sport Regional Mit 4:1 vor Heimkulisse: Exa Icefighters bezwingen Preussen Berlin
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23:21 13.10.2017
Florian Eichelkraut (Icefighters #93) im Duell mit Gästetorwart Olafr Schmidt beim Spiel Icefighters Leipzig vs ECC Preussen Berlin. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Wer hätte das vor Saisonstart für möglich gehalten: Die Exa Icefighters grüßen nach dem fünften Spieltag von der Pole-Position in der Eishockey-Oberliga Nord und haben als einzige Mannschaft in jedem Spiel gepunktet. Freitagabend sahen 1200 Zuschauer in der Tauchaer KW-Rent Eisarena ein klares 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) gegen Preussen Berlin.

Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines Erfolges gegen Hannover und einer fast Sensation in Duisburg nach Leipzig. Die Icefighters waren also gewarnt und starteten sehr konzentriert. Ein Doppelschlag von Neuzugang Damian Schneider (8./10.) sollte das Team von Sven Gerike auf die Siegerstraße bringen. Berlin wurde nach diesem Rückstand agiler und hatte durch eine Überzahl die Chance zum Anschlusstreffer. Die Abwehr um Goalie Eric Hoffmann, der ein starkes Pflichtspiel-Debüt gab, verteidigte das 2:0. „Wir kamen nicht gut aus der Kabine und hatten einen starken Gegner“, sagte Gästetrainer David Haas.

Im zweiten Abschnitt hatten erneut die Icefighters den besseren Beginn, begünstigt durch Strafzeiten der Preussen. Nach vielen Torabschlüssen traf Ian Farrell zum 3:0. „Das war ein rausgearbeitetes Tor, wie auch alle anderen“, meinte der stolze Tabellenführer-Trainer Gerike. Ebenfalls in Überzahl kamen die Gäste zum 3:1. In der Folge gab es zahlreiche Powerplays auf beiden Seiten. Leipzig hatte dort mehrfach die Chance, die Vorentscheidung herbeizuführen.

Im Schlussdrittel versuchten die Berliner viel, doch Gerikes-Schützlinge arbeiteten gut in der neutralen Zone, sowie in Unterzahl im eigenen Drittel. Mit seinem zweiten Treffer vergoldete Farrell in der Schlussminute das Ergebnis. Nach den vier Siegen in Serie wollen die Icefighters weiter punkten. Am Sonntag gastieren die Sachsen bei den Crocodiles Hamburg (16 Uhr). Der nächste harte Gegner.

Martin Bergau

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