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Nach Sieg gegen Braunschweig: Uni-Riesen spielen im Playoff-Viertelfinale gegen Rist Wedel

Nach Sieg gegen Braunschweig: Uni-Riesen spielen im Playoff-Viertelfinale gegen Rist Wedel

Es war wieder ein hartes Stück Arbeit für die Leipziger Basketballer: Mit 75:69 (40:35) gewannen die Uni-Riesen gegen die Baskets Braunschweig knapp und ziehen ins Viertelfinale der Playoffs um den Aufstieg in die zweitklassige Pro A ein.

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Großer Wille im Spiel: Uni-Riese André Spalke am Ball gegen den Braunschweiger Lucas Gertz.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am Wochenende geht es nach Schleswig-Holstein zum SC Rist Wedel.

Vor den Playoffs gegen Braunschweig wurde gemunkelt, dass die Niedersachsen als Farmteam eines Bundesligisten möglicherweise gar nicht aufsteigen wollen. Schon nach der Niederlage der Uni-Riesen beim Rückspiel am Sonntag hatte sich gezeigt, dass die Leipziger darauf wohl nicht setzen können. Und spätestens beim dadurch notwendig gewordenen dritten Playoff-Spiel am Dienstagabend wurde allen Beteiligten klar: An dem Gerücht war nichts dran.

Kämpfen bis zur letzten Minute

Die SUM Baskets traten mit drei Spielern aus dem Erstligakader der New Yorker Phantoms Braunschweig an und kämpften bis zur letzten Minute um ihre Chance auf das Weiterkommen. Vor allem der junge Angriffsspieler Maurice Pluskota bereitete den Leipzigern große Probleme, erzielte 24 Punkte und schaffte drei Rebounds. "Man hat gesehen, dass Braunschweig auf Biegen und Brechen weiterkommen wollte", meinte Uni-Riese André Spalke nach dem Spiel.

Im gesamten Verlauf wurde Pluskotas Bedeutung deutlich. Beide Teams verteidigten intensiv und so kam es nur zu wenigen Abschlüssen. Die Leipziger schonten sich dabei trotz vieler angeschlagener Spieler nicht - unter anderem hatte Kwame Duku Fußprobleme, Chris Flores war beim letzten Match gegen Braunschweig umgeknickt und Jaroslav Tyrna trat mit einem Infekt an. "Wir sind immer dahin gegangen, wo es wehtut", resümierte Jorge Schmidt. Der Uni-Riesen-Kapitän hatte selbst am Sonntag einen Zahn verloren, merkte davon aber nach eigenen Angaben während der jüngsten Partie nichts: "Mein Dank geht an meine Zahnärztin, die das alles wieder ordentlich zusammengeflickt hat."

Entscheidend für den Sieg war laut Schmidt, dass Trainer Martin Scholz es geschafft habe, die knappe Niederlage in Braunschweig aus den Köpfen seiner Jungs zu bekommen. "Wir haben absoluten Willen gezeigt", sagte Schmidt. Martin Scholz blickte nach der Partie bereits zum Viertelfinale: "Wir haben gegen Wedel eine 50:50-Chance." Der Verein aus dem Speckgürtel von Hamburg habe zwar eine routinierte Mannschaft, aber die liege seinen Spielern eher als junge Teams wie die Braunschweiger, so das Fazit des Trainers. Und André Spalke zeigte sich schon kämpferisch: "Von uns hat noch keiner Lust auf Urlaub."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2014

Christian Dittmar

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