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Sport Regional Neun DSV-Springer zum Auftakt der Vierschanzentournee dabei - Schmitt überzeugt
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18:49 29.12.2012
Martin Schmitt in der Anlaufspur beim Qualifikationsspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Quelle: dapd
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Oberstdorf

Einen Tag nach seinem Sieg im Continentalcup bestand der 34-Jährige die erste Bewährungsprobe bei seiner 17. Tournee-Teilnahme und geht am Sonntag als einer von insgesamt neun DSV-Springern ins Rennen.

Dann wollen Freitag und Freund, die in der Ausscheidung am Samstag vor 8000 Fans als beste DSV-Starter die Ränge vier und sechs belegten, im Kampf um die Podestplätze mitmischen. „Ich bin mit der Qualifikation zufrieden. Man hat gesehen, dass es für die Jungs nicht einfach war, nach zwei Wochen Pause wieder den Rhythmus zu finden. Jetzt geht es darum, einen guten Wettkampf zu machen“, bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster.

„Nachdem der Einstieg im Training nicht ganz reibungslos verlief, stimmt mich die Qualifikation zuversichtlich“, sagte Tournee-Mitfavorit Freund nach einem Sprung auf 126,5 Meter. „Ich freue mich jetzt auf eine ruhige Nacht und dann heißt es morgen: Weit fliegen und spät landen.“

Dieses Ziel verfolgt auch Freitag, der auf 128,5 Meter kam. „Von Stabilität kann ich aber noch nicht sprechen“, mäkelte der Sachse. Sieger der Qualifikation wurde Österreichs Top-Favorit Gregor Schlierenzauer mit einem Sprung auf 131 Meter. Der Norweger Anders Jacobsen schlüpfte mit Platz zwei in die Rolle des Geheimfavoriten.

Dennoch traut Sven Hannawald den deutschen Ski-Adlern einen Tournee-Höhenflug zu. „Mein Tipp: Ein deutscher Springer landet am Ende auf dem Podium. Außerdem wird einer von der Crew um Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger einen Tagessieg einfahren“, schrieb der Tournee-Triumphator von 2001/02 in seinem Blog für das Internetportal eurosport.yahoo.de.

Wellinger konnte die Vorschusslorbeeren jedoch nicht bestätigen. Er belegte mit 118 Metern lediglich den 30. Platz. „Ich war beim Absprung sehr spät dran und habe die Kante nicht getroffen. Hoffentlich läuft es morgen besser“, sagte der 17 Jahre alte Youngster.

Einen guten Eindruck hinterließ hingegen Schmitt, der am Vortag in Engelberg den ersten Sieg seit fünf Jahren gefeiert hatte - allerdings nur in der 2. Liga des Skispringens. „Ich habe gewusst, dass es schwierig wird, aber immer an mich geglaubt. So langsam komme ich auf einen grünen Zweig“, sagte Schmitt nach seinem Sprung auf 126 Meter und formulierte sein persönliches Ziel für den Auftakt: „Der zweite Durchgang sollte drin sein.“ Dafür muss sich der Oldie im K.o.-Duell allerdings gegen seinen Teamkollegen Andreas Wank behaupten oder unter die fünf besten Lucky Loser kommen.

Noch einen Tick besser als Schmitt war der 33 Jahre alte Michael Neumayer, der mit 135 Metern den elften Rang belegte. „Vielleicht war die Weihnachtsgans so gut“, flachste der Bayer und formulierte seinen Wunsch für Sonntag: „So kann es weiter gehen. Ich hoffe, dass wir mit geballter Stärke ein Wörtchen mitreden können.“ Wank, Danny Queck, Maximilian Mechler und Felix Schoft komplettieren das deutsche Team beim Auftaktspringen. Karl Geiger, Daniel Wenig und Tobias Bogner schieden aus.

Eric Dobias, dpa

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