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Sport Regional Organisator Winkler: „Der Standort hat sich bewährt“
Sportbuzzer Sport Regional Organisator Winkler: „Der Standort hat sich bewährt“
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22:02 25.05.2018
Auch bei der diesjährigen Ausgabe erwarten die Organisatoren ein riesiges Teilnehmerfeld. Knapp 2000 Asphaltjäger werden vom Veranstaltungsgelände auf der Alten Messe über zwei Distanzen (60 und 100 km) in den Südraum der Messestadt vorstoßen. Quelle: Foto: Christian Modla
Leipzig

Für Radsport-Fans in Leipzig und der Region ist es einer der Höhepunkte des Jahres. Zum 15. Mal finden an diesem Wochenende die Neuseenclassics (NSC) statt – mit knapp 2000 Teilnehmern das größte Hobby-Radrennen in Mitteldeutschland. „Bei uns gehen Leute an den Start, die mit 45 km/h ins Ziel jagen und solche, die es nur mit Mühe schaffen. Das macht den Reiz dieses speziellen Formates aus“, meint Ronny Winkler. Der 41-Jährige, der früher selbst mitgefahren ist, verantwortet federführend alles Organisatorische.

Tourismusboom ist Herausforderung

Im Mittelpunkt stehen die Touren über 60 und 100 km (Start Sonntag, 9 bzw. 9.30 Uhr). Zudem feiert ein Radmarathon Premiere, der über 300 km durch das Neuseenland wie das Muldental führt. Die Kooperation mit Stadt und Gemeinden habe gut funktioniert, freut sich Winkler. Allerdings sei der wachsende Tourismus am Markkleeberger und Störmthaler See eine große Herausforderung. „Wir brauchen immer mehr Ordner und Helfer, um sicherzustellen, dass weder Radfahrern noch Passanten etwas passiert.“

Start und Ziel befinden sich wieder im Schatten des Völkerschlachtdenkmals auf dem alten Messegelände. „Der Standort hat sich bewährt“, betont der Renndirektor. Bis 2013 traten die Asphaltjäger noch von Zwenkau aus in die Pedale. Doch die Rahmenbedingungen haben sich verschlechtert, Vattenfall ist nicht mehr präsent. Von der Kleinstadt aus, würde es die NSC nicht mehr geben, ist Winkler überzeugt: „Der Wechsel nach Leipzig war ein konsequenter Schritt zur richtigen Zeit.“

Keine Kopfschmerzen wegen der Konkurrenz

Die zunehmende Konkurrenz durch andere Radwettbewerbe bereitet dem NSC-Cheforganisator keine Kopfschmerzen: „Wir sind nicht in einer Situation, in der wir uns gegenseitig die Teilnehmer wegnehmen.“ Im Gegenteil: Je mehr Formate es gebe, desto mehr Teilnehmer fänden sich ein. „Im Vorjahr sind 1500 Sportler gekommen, obwohl zeitgleich der Velothon Berlin stattfand“, so Winkler.

Erstmals in den 1950er Jahren ausgetragen, wurde der Traditionskurs rund um die Braunkohle 2004 im Rahmen der Leipziger Olympia-Bewerbung wiederbelebt. Der aktuelle Etat beträgt 200 000 Euro. Nach wie vor ist das Rennen Teil des German Cycling Cup, der größten Jedermann-Radsportserie Deutschlands. Die Messestadt ist nach Göttingen zweiter Termin im Rennkalender der neunteiligen Serie. Winkler: „Das ist gut. Im zweiten Rennen ist der Fokus noch frisch. Sonst waren wir vierte oder fünfte Station.“

Verkehrseinschränkungen und Sperrungen

Autofahrer müssen am Sonntag von 7 bis 13.30 Uhr im südlichen Stadtgebiet mit Sperrungen rechnen. Die Strecke verläuft von der Alten Messe über die Prager Straße, Muldentalstraße, Bornaer Straße und Güldengossaer Straße sowie An der Tabaksmühle, Richard-Lehmann-Straße, Zwickauer Straße, Perlickstraße und Straße des 18. Oktober. Die Umleitung der Prager Straße stadtauswärts beginnt an der Naunhofer Straße. Ab 6 Uhr gilt entlang der Strecke vielfach Halteverbot.

Von Matthias Klöppel

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