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Rennbahn Scheibenholz in Leipzig erwartet Ansturm zum Aufgalopp - Neues Konzept

Rennbahn Scheibenholz in Leipzig erwartet Ansturm zum Aufgalopp - Neues Konzept

Mit Hut, Kind und Kegel ziehen die Leipziger am 1. Mai traditionell zum Aufgalopp an der Rennbahn im Scheibenholz. „Wir haben mit den Vorbereitungen alle Hände voll zu tun“, sagt Jan Torke, Sprecher der Vermarktungsgesellschaft.

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Aufgalopp im Scheibenholz: Zum ersten Pferderenntag strömten am 1. Mai 2013 rund 18.000 Besucher an die Strecke in Leipzig.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Veranstalter richten sich auf einen Ansturm ein. Und kämpfen jetzt schon gegen eine drohende Flaute an den folgenden vier Renntagen.

2012 kamen rekordverdächtige 22.000 Besucher zum Saisonauftakt, vergangenes Jahr waren es 18.000 – von dieser Größenordnung geht die Scheibenholz GmbH auch 2014 aus. „Wir raten allen: Kommt mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, sagt Torke. Auf dem Rennbahnweg darf nur einseitig geparkt werden. Zusätzlich wurde eine Parkfläche an der Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße / Ecke Telemannstraße für das Event angemietet – mit sehr begrenztem Platz. „Wir sehen das nicht als Problem, denn die Rennbahn ist ja super zu erreichen“, so Torke.

Bei dem erwarteten Gäste-Ansturm sei ein Rahmenprogramm auf dem vollen Gelände nicht leicht zu organisieren. Es wird trotzdem eher noch ausgebaut:  So soll das Kinderland erweitert werden, „und wir bieten auch mehr Betreuung dort an“, heißt es.

Sportlich gesehen bietet der Aufgalopp acht Rennen mit einer Gesamtdotierung von 40.510 Euro. Hauptrennen ist ein AGL II

über eine Distanz von 1600 Meter mit einem Preisgeld von 13.500 Euro, teilte die Scheibenholz GmbH am Donnerstag mit. Der Start des ersten Rennens ist für 14 Uhr vorgesehen. Ab 12 Uhr ist bereits Einlass.

Premiere für den Hutwettbewerb

Eine Premiere für den großen Frühjahrsrenntag haben die Vermarkter auch in Petto: Zum ersten Mal gibt es einen Hutwettbewerb. Zwischen 13.30 Uhr und 15 Uhr kann man sich am Renntag vor Ort anmelden. Eine Jury, in der auch LVZ-Redakteurin Kerstin Decker sitzt, wählt am Nachmittag die schönste Kopfbedeckung aus. Der erste Preis: Ein Wochenende lang Porsche Cabriolet fahren.

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Die Rennbahn Gastronomie wurde gerade erst eröffnet.

Quelle: Volkmar Heinz

Die Rennbahn-Gastronomie mit rund 200 Plätzen hat schon geöffnet, mit großer Terrasse zum Wasser hin. Das Haus mit Sportsbar, Restaurant und Brasserie läuft unabhängig von den Scheibenholz-Vermarktern und liegt in den Händen von Detlef Lemke (ehemals Auerbachs Keller) und Jens Liebisch (Bowling und Gastronomie-Gesellschaft. Zum Aufgalopp wird es nach bewährtem Konzept auf dem Rennbahn-Gelände ebenfalls ein breites Gastronomie-Angebot geben.

„Fertig sind wir erst, wenn es losgeht“, sagt Torke. Letzte Renovierungsarbeiten im Ringtoto-Gebäude südlich der Tribüne sind im Gange, es wird künftig als Wettschalter und Biergarten-Ausschank genutzt. Der Kraftakt für den Aufgalopp ist für die Organisatoren des Rahmenprogramms nur der Auftakt. Die kommenden Renntage sollen künftig stärker im Bewusstsein und den Veranstaltungskalendern der Leipziger verankert werden.

Neues Konzept: Themen-Renntage sollen Firmen und Familien locken

„Den 1. Mai kennen alle als Termin“, sagt Torke. Doch abgesehen von diesem historischen Termin hätten viele Menschen immer noch ein falsches Bild vom Scheibenholz im Kopf: „Irgendwo zwischen grauem Schmuddelfleck und elitärer Wettveranstaltung“, so Torke. Falsch, sagt die Scheibenholz GmbH. Ihr Rezept: Jeder Renntag soll einen inhaltlichen Akzent bekommen und unterschiedliche Zielgruppen locken.

Am zweiten Renntag (1. Juni) werden im Rahmenprogramm rund um das Sportereignis verstärkt die Unternehmen der Region eingebunden. Der 11. Juli verspricht ein ganz besonderes Ambiente unter dem Motto „Sommernachtsrenntag“. Die Rennen starten erst am späten Nachmittag, und für den Abend können die Turf-Fans am Lagerfeuer entspannen. Das Areal um das Schmuckstück, die für rund vier Millionen Euro sanierte Tribüne, soll außerdem zur Bühne für Theateraufführungen und Gaukler werden.

Torke hat ein Auge auf die Klientel der jungen Erwachsenen geworfen: „Connewitz ist um die Ecke, das ist doch nur konsequent, dass wir wieder Studenten und junge Leute auf die Rennbahn holen möchten“, sagt er. Genauso wichtig sind der Scheibenholz GmbH, deren Chef der Investor Alexander Leip ist, die jungen Familien. Der Renntag am 23. August wird deshalb vor allem die jüngsten Besucher umwerben. Für das Saisonfinale am 18. Oktober gibt es zwar schon Ideen „Richtung Herbstmarkt“, aber Details stehen für Torke noch nicht auf der Tagesordnung

Evelyn ter Vehn

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