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Sport Regional SC DHfK Leipzig: Mentalitätsmonster will beim Meister zuschnappen
Sportbuzzer Sport Regional SC DHfK Leipzig: Mentalitätsmonster will beim Meister zuschnappen
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17:14 05.03.2018
Lebt bedingungslosen Einsatz vor: Alen Milosevic. Quelle: PICTURE POINT
Leipzig

Was soll das nur gegen die Rhein-Neckar Löwen werden? Die Fans des SC DHfK stellten sich am Sonntag beim Holperspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Ludwigshafen diese Frage immer wieder. Erst in den letzten zweieinhalb setzten sich die Leipziger da ab und gewannen am Ende noch mit 23:21.

52 Stunden nach dem Schlusspfiff geht es nun im Viertelfinale des DHB-Pokals bereits weiter. Der Gegner ist der Deutsche Meister aus Mannheim, grüßt schon wieder von der Tabellenspitze und scheint übermächtig.

DHfK-Coach Michael Biegler bleibt gelassen und sieht sich nicht chancenlos. „Gegen die Eulen hatten wir eine Drucksituation, diese liegt jetzt beim Gegner“, sagt der 56-Jährige. Dazu kommt: In Leipzig kursieren bei Spielern und Fans noch immer reihenweise Geschichten vom Final Four im vergangenen Jahr. Auch das ist für Biegler ein gutes Zeichen. „Meine Spieler wissen wie sich Hamburg anfühlt und ich auch. Es fühlt sich verdammt gut an“, so der Coach.

In allen Bereichen zulegen

Am Sonntag hat es im Getriebe noch geknirscht, jetzt muss die Ölkanne ran. „Wir müssen in allen Bereichen zulegen“, kündigt Abwehrchef Bastian Roscheck an. Die Einstellung wird auf jeden Fall stimmen. Das glaubt auch Ludwigshafens Trainer Benjamin Matschke: „Leipzig ist ein Mentalitätsmonster.“

Die Löwen haben sich nach Verletzungsausfällen noch einmal verstärkt. Kim Ekdahl du Rietz ist zurück. Neun Monate nach seinem Karriereende mit 27 Jahren ist er zurück und streift das gelbe Trikot seines alten Vereins wieder über. Nach Fernreisen und Erholung im heimischen Schrebergarten in Schweden, brennt er nun wieder für den Handball und wird gegen den SC DHfK sein Comeback vor heimischen Publikum feiern.

Löwen schonen ihre Stammkräfte

Nicht dabei sind die angeschlagenen Gedeón Guardiola, Kristian Bliznac, Momir Rnic und Max Trost. Allerdings schonte Trainer Nicolai Jacobsen am Wochenende in der Champions League gegen Nantes einen Großteil seiner Stammkräfte, auch weil die Löwen vier Spiele in acht Tagen bestreiten müssen.

Rund 350 grün-weiße Fans machen sich am Dienstag um 12 Uhr mit einem Sonderzug vom Leipzig Hauptbahnhof aus auf zum Spiel. Besonders praktisch: Vom Abteil geht’s direkt in die Halle. Die SAP Arena besitzt einen eigenen Haltepunkt.

Von Matthias Roth

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