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Sport Regional SC DHfK Leipzig bleibt auch in Flensburg auswärts ohne Glück
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19:03 01.04.2018
Für Niclas Pieczkowski, Philipp Weber und den SC DHfK Leipzig gab es auch in Flensburg nichts zu holen. (Archivfoto)
Flensburg/Leipzig

Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Ostersonntag ihre fünfte Auswärtspleite in Serie kassiert. Beim Tabellendritten SG Flensburg-Handewitt zeigten die Gäste trotz zahlreicher Ausfälle ihre stärkste erste Halbzeit unter Trainer Michael Biegler, gerieten am Ende aber mit 27:30 (13:15) unter die Räder.

Neben den verletzten Franz Semper und Aivis Jurdzs musste Biegler auf die grippegeplagten Außenspieler Yves Kunkel und Peter Strosack verzichten. Maximilian Janke (Knieprellung) und Tobias Rivesjö (Magen-Darm-Infekt) reisten angeschlagen mit nach Flensburg. Von den Problemen in der Anfangsviertelstunde, die die Leipziger zuletzt geplagt hatten, war dennoch nichts zu sehen.

Die Grün-Weißen erwischten vor 6201 Zuschauern in der Flens-Arena den besser Start. Keeper Milos Putera konnte zwei Flensburger Versuche entschärfen, Niclas Pieczkowski und Philipp Weber brachten den SC DHfK mit 2:0 in Führung. Die Hausherren mussten mehr als fünf Minuten auf ihren ersten Treffer durch Henrik Toft Hansen warten.

Probleme bei Tempo-Gegenstößen

Mit Konzentration und Geduld verteidigte der SC DHfK lange eine knappe Führung und präsentierte sich gegen die favorisierten Gastgeber phasenweise als die bessere Mannschaft. Probleme bekamen die Leipziger aber immer wieder bei Tempo-Gegenstößen. In der 28. Minute ging Flensburg erstmals mit 13:12 in Führung. Mit 15:13 ging es in die Pause.

Nach zwei Gegentoren zu Beginn der zweiten Halbzeit zog Coach Biegler die Notbremse. Die Auszeit brachte sein Team zurück in die Spur und auf 16:17 heran. Routiniert und abgeklärt zeigte das Top-Team aus dem hohen Norden den Leipzigern jedoch ihre Grenzen auf. Die Gäste bewiesen auch nach einem Fünf-Tore-Rückstand (19:24, 46. Minute) Moral und kämpften sich wieder bis auf 22:24 heran. Der Offensivstärke der Gastgeber, allen voran Lasse Svan (sieben Treffer), Ramus Lauge Schmidt und Holger Glandorf (jeweils sechs Treffer), hatte der SC DHfK aber am Ende wenig entgegenzusetzen. Bester Schütze der Gäste war Weber mit sieben Toren.

Biegler lobt die Moral 

„Wir haben ein Spiel verloren, da ist man ist immer unzufrieden“, sagte DHfK-Coach Michael Biegler nach der Partie bei Sky. Er sah aber auch gute Ansätze bei seiner Mannschaft. „In der starken Anfangsphase hatten wir die Offensive gut in Griff. Die zweite Halbzeit haben wir etwas verschlafen, aber uns wieder zurückgefightet. Die Qualität von Flensburg ist top. Es ist klar, dass man da nicht alles verhindern kann.“

Die Flensburger kletterten nach dem Sieg auf Platz zwei und rückten bis auf zwei Punkte auf Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen heran, haben allerdings ein Spiel mehr auf dem Konto. Der SC DHfK bleibt mit 30 Punkten im gesicherten Mittelfeld auf Platz acht.

Von Robert Nößler

Statistik zum Spiel

Flensburg: Andersson, Möller; Glandorf (6), Röd, Gottfridsson, Mogensen (5), Lauge Schmidt (6), Steinhauser, Svan (8), Jeppsson (1), Mahé (1/1), Wanne, Heinl, Karlsson, Toft Hansen (1), Zachariassen (2)

Leipzig: Putera, Vortmann; Remke (4), Rojewski (3), Janke (3), Pieczkowski (3), Rivesjö, Weber (6/2), Krzikalla (3), Binder (1), Meschke, Milosevic (4), Roscheck

Zuschauer: 6201

Zeitstrafen: Flensburg 6 Min, Leipzig 2 Min

Siebenmeter: Flensburg 1/1, Leipzig 2/2

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