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Schwere Hypothek im Pokal-Finale – Leipziger Icefighters unterliegen Erfurt im Hinspiel

Schwere Hypothek im Pokal-Finale – Leipziger Icefighters unterliegen Erfurt im Hinspiel

Es geht noch mal um was, für die Leipziger Icefighters. Das Hinspiel im Finale des Nordostpokals gegen die Black Dragons Erfurt haben die Jungs um Trainer Manfred „Mannix“ Wolf mit 4:1 (0:0; 2:1; 2:0) verloren.

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Icefighters gegen Black Dragons Erfurt in der Dicolor-Arena am 1. November 2013 (Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. 923 Zuschauer verfolgten die Partie in der thüringischen Landeshauptstadt.

Dabei hatte das beste Team der drittklassigen Oberliga Nordost (Leipzig) zu Beginn größere Schwierigkeiten gegen das zweitbeste (Erfurt) in die Offensive zu kommen. Eddie Gale, sonst stets für ein spieleröffnendes Tor gut, wurde gleich in der ersten Minute wegen eines Stock-Checks vom Eis gestellt. Die erste Chance der Erfurter durch Florian Brink scheiterte ebenfalls am Stock, denn dieser brach im entscheidenden Moment weg. "Man hat gemerkt: Die Mannschaften hatten viel Respekt voreinander", gab Icefighters-Manager André Krüll am Abend zu Protokoll. Zum Ende des ersten Drittels drehten die Leipziger noch mal auf, doch noch blieb das erste von zwei Finalspielen ohne Tore, was auf Leipzigs Seite auch dem starken Keeper Erik Reukauf zu verdanken war.

In der 23. Minute kam dann Bewegung in die Sache: Gale passte auf Hannes Albrecht, der spielte zurück und der Kanadier traf im Nachschuss zur Führung für die Icefighters. Die schwarzen Drachen drängten auf den Ausgleich, und in der 29. Minute stand es dann 1:1. Ryan Olidis, der schon im ersten Drittel stark agierte, gelang es, sich gegen die Leipziger Defensive und Reukauf durchzusetzen. "Wir waren das klar bessere Team", so Krüll, "wir hätten das zweite Tor noch machen müssen." In der Folge agierten Mannix´ Jungs aggressiver und erkämpften sich Chance um Chance. Doch kurz vor der Pause nutzten die Gastgeber in Gestalt von Enrico Manske eine ihrer raren Möglichkeiten: 2:1. Das Team von Trainer Tim Donelly ging mit einer Führung in die Pause.

Im Schlussdrittel steigerten beide Mannschaften die Spannung. Sowohl Icefighters als auch Black Dragons rannten gegen den Gegner an. Erfurts Goalie Martin Otte musste ganz schön einstecken. Für Leipzig bewahrte Erik Reukauf immer wieder die Chancen. So in der 54. Minute, als er in letzter Sekunde noch den Schoner vor den Puck bekam. Aber in der 56. Minute war auch er machtlos (3:1 durch Olidis). Kurz darauf wollte Daniel Rau (hier im Interview) den Puck sichern, verschuldete dabei jedoch ein Eigentor. Die Leipziger warfen nun alles in die Offensive, doch vergebens. "Wir haben einfach zu viele Chancen liegen lassen", zeigte sich Krüll enttäuscht.

Nun müssen die Icefighters im Rückspiel am Sonntag alles zeigen, die Leistung abrufen, welche sie in dieser Saison ausgezeichnet hat, um noch eine Chance auf dem Nordost-Pokal zu wahren. "Das wird ein schweres Spiel", so Krüll "ein spannendes Spiel für unsere Zuschauer zwar, aber drei Tore Vorsprung: Das wird schwer." Es ist das letzte Spiel dieser Saison - über 2000 Tickets sind bereits verkauft. Los geht es um 18 Uhr in der Tauchaer Dicolor-Arena.

joka

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