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Sport Regional Spitzenspiel zwischen Krostitz und Blau-Weiß Leipzig
Sportbuzzer Sport Regional Spitzenspiel zwischen Krostitz und Blau-Weiß Leipzig
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17:36 01.03.2018
Auf ihn ist Verlass: Nico Müller (Mitte), hier bejubelt er gerade einen seiner Treffer, ist flexibel einsetzbar.  Quelle: Foto: Alexander Prautzsch
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Krostitz

 Die Rückrunde der Landesklasse hat kaum ihren vor Kälte stotternden Motor angeworfen, da biegt das erste Spitzenspiel des jungen Fußballjahres um die Eckfahne. Der FSV Krostitz und Blau-Weiß Leipzig wollen am Sonnabend im Kurt-Fuchs-Stadion herausfinden, wessen Elfzylinder bereits unter Volllast läuft. Gestartet werden die Maschinen um 15 Uhr. Tabellarisch ausgedrückt lautet das Duell übrigens Dritter gegen Vierter und birgt für die Hausherren die große Chance, das Polster auf den direkten Verfolger auf zehn Punkte auszubauen.

Die Ausgangslage ist noch aus einem anderen Grund eine interessante, schließlich treffen zwei absolute Defensivmaschinen aufeinander. Krostitz hat in 16 Partien lediglich 11 Gegentore kassiert, Blau-Weiß in 15 gar nur deren 9. Müßig zu erwähnen, dass das Hinspiel 0:0 ausging. „Wir wissen, wo die Stärken des anderen liegen und machen sie tot“, erklärt FSV-Trainer Tobias Heede die Abwehrkunst und ergänzt: „Für uns wäre das ein Riesending, wenn wir uns ein kleines Polster erspielen könnten.“

Allerdings ahnt der Coach, dass auf seine Mannschaft ein arbeitsreicher Nachmittag zukommt. „Blau-Weiß ist eine Wundertüte, wenn die ins Rollen kommen, wird´s schwer. Die können gut kicken, da müssen wir aufpassen.“ Aufpassen können die Krostitzer ohne Zweifel, dafür braucht man nur die Ergebnisse der jüngsten Pflichtspiele zu schauen. 1:0, 1:0, 1:0, 0:1, 0:0. Das erinnert zwar eher an einen ASCII-Code (Amerikanischer Standard-Code für den Informationsaustausch) als an Fußball, doch wenn es einem höheren Zweck dient, hinterfragt keiner den Minimalismus.

Die Erfolgsformel funktionierte auch zum Rückrundenauftakt mit dem 1:0 bei Roter Stern Leipzig am vergangenen Sonntag. „Das war kein schönes Spiel, wir hätten uns auch über ein 0:0 nicht beschweren können. Aber am Ende hatten wir den Sieg mehr verdient als Roter Stern“, meint Heede.

Und wer machte den Sieg überhaupt erst möglich? Nico Müller, die Allzweckwaffe des FSV. Ob als Außenverteidiger, Mittelfeld-Ackerer, Stürmer oder wie in diesem Fall mal wieder als Joker – auf „Keule“ ist immer Verlass. Seine Vielseitigkeit wird ihm dabei zum Verhängnis, was längere Einsatzzeiten angeht. „Ihn kannst du jederzeit bringen, er funktioniert sofort und brennt immer. Aber er ist eben auch ein wenig Opfer davon, dass man ihn überall einsetzen kann“, sagt Tobias Heede. Dennoch oder vielleicht sogar deswegen ist es nicht ausgeschlossen, dass er Müller gegen Blau-Weiß von Anfang an von der Leine lässt. Maschine Müller läuft bekanntlich auch bei Frost umgehend unter Volllast.

Von Johannes david

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