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Sport Regional TSV siegt deutlich 3:0, Engelsdorf schlägt SSC mit 3:2 im Stadtderby
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20:17 06.12.2009
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Im letzten Spiel der Hinrunde traf der TSV Leipzig 76 zu Hause auf den Tabellenneunten SG Mauersberg. Mit einem hart umkämpften, aber am Ende klaren 3:0 setzte sich die Heimmannschaft in einer Stunde Spielzeit gegen die Kontrahentinnen durch. Der Leipziger Trainer Peter Erdmann nutzte diese Partie, um Variationen zu probieren und alle Spielerinnen zum Einsatz kommen zu lassen.

Der erste Satz gestaltete sich noch sehr offen. Dank einer guten Annahme konnten die Gäste immer wieder ausgleichen und teilweise auch in Führung gehen. Erst zum Ende des Satzes gelang es dem TSV einen Vorsprung herauszuspielen und schließlich mit 25:22 zu gewinnen.

Zu Beginn des zweiten Satzes bot sich zunächst ein ähnliches Bild, aber motiviert durch die lautstarke Unterstützung des Publikums, zogen die Leipzigerinnen zum 18:12 davon. Nach der unglücklichen Verletzung von Diagonalspielerin Melanie Kuhrig schafften die Mauersbergerinnen jedoch noch einmal den Anschluss und der sicher geglaubte Satz geriet in Gefahr. Ein knappes 26:24 entschied den Durchgang zum Schluss für die TSV-Damen.

Im dritten Satz gelang es den Leipzigerinnen schließlich ihre Stärke voll auszuspielen und Mauersberg mit druckvollen und platzierten Aufgaben sowie guten Angriffen auf Abstand zu halten. Mit einem Endstand von 25:13 war der siebte Sieg der Saison perfekt. Damit landete der TSV auf Platz drei der Tabelle hinter dem SWE Volleyteam II und dem SV Lok Engelsdorf. Alle drei Mannschaften sind jedoch punktgleich.

Im Leipziger Derby hatten die Damen um Trainer Lutz Feichtinger den besseren Start. Viele Eigenfehler und eine unpräzise Annahme waren verantwortlich dafür, dass die Gästeangreifer für den gegnerischen Block zunächst ausrechenbar und damit wenig erfolgreich blieben. Der erste Satz ging somit 25:22 an den SSC.

Auch im zweiten Durchgang fanden die Engelsdorfer Aufschläge nicht die im taktischen Vorgespräch aufgezeigten Schwachstellen des Gegners. Zudem vergaben die Zangrando-Schützlinge mehrere vorentscheidende Big-Point-Möglichkeiten und machten sich damit das Leben schwerer als nötig. Dass man das Aufschlagspiel der Gastgeberinnen vom 18:19 zum 25:19-Satzgewinn nicht durchbrechen konnte, zeigt eindrucksvoll die psychische Kräfteverteilung zu diesem Zeitpunkt.

Die erste Auszeit im 3. Abschnitt nahm Gäste-Coach Zangrando schon frühzeitig beim 0:3. Mit Jenny Mischke und Anna Störmer fanden sich nun Spielerinnen, die mit ihren Aufschlagserien die Leipziger Annahme aushebelten, das gegnerische Aufbauspiel damit empfindlich störten und der eigenen Mannschaft zum 25:18-Satzerfolg verhalfen.

Der 3:0-Start in den 4. Satz war Ausdruck einer wachsenden Entschlossenheit der Engelsdorfer Gäste. Sie hielten den Druck aufrecht, zwangen den Gegner zu Fehlern und hatten alle – inklusive der eingewechselten Spielerinnen - ihren Anteil am 25:19-Satzausgleich.

Der letzte Abschnitt stand nur kurzzeitig auf des Messers Schneide, bevor er mit Sylvia Andreas die Spielerin finden sollte, die ihm ihren Stempel aufdrücken sollte. Beim 4:5 zum Service gegangen, narrte sie die gegnerischen Annahmespieler ein ums andere Mal. Acht Bälle durfte sie ins Spiel bringen, ohne in ihrem Tatendrang gestoppt zu werden. Wenn sie nicht selbst ein Ass servierte, dann waren es ihre Mannschaftskameradinnen, die aufmerksam und kampfstark dafür sorgten, dass sie ihre Position erst beim 12:6 wieder räumen musste. Die Entscheidung war gefallen. Mit dem 15:9 im letzten Abschnitt hatten die Engelsdorferinnen zum dritten Mal in Folge ein verloren geglaubtes Spiel noch umbiegen können.

Anne Grimm

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